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Eingestellt: 12.08.16 | Erstellt: 01.08.16 | Besuche: 1317
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Bildungsgerechtigkeit in Deutschland - Eine Analyse der Entwicklung seit dem Jahr 2000

Bildung ist Voraussetzung für gesellschaftliche, politische, kulturelle und wirtschaftliche Teilhabe. Ohne ausreichende Bildung gelingt es Menschen nicht, sich in befriedigendem Maße in die Gemeinschaft einzubringen. Sie werden abgehängt und verpassen den Anschluss, sie sind benachteiligt und bilden das Schlusslicht.
Deshalb ist die Frage der Bildungsgerechtigkeit für den Zusammenhalt einer Gesellschaft von grundsätzlicher Bedeutung. Dies gilt für alle Gesellschaften, macht sich jedoch in hochentwickelten, industrialisierten Gesellschaften, in denen in Bildungseinrichtungen vermittelte Fertigkeiten und Kenntnisse im Vergleich zu lebensweltlichem Erfahrungswissen wichtiger werden, besonders stark bemerkbar. Gerade weil Bildung eine grundlegende Bedeutung für die Entwicklung eines Menschen und seine Persönlichkeitsentfaltung hat, muss das Bildungssystem so gestaltet werden, dass es gelingt, Begabungen zu fördern, Defizite zu beheben und Bildungsunterschiede möglichst gut auszugleichen. Bildungsschwache müssen besonders unterstützt werden, ohne Bildungsstarke zu benachteiligen.    [...]

Ein Beitrag von Christina Anger und Anja Katrin Orth

Quellen:
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.