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Eingestellt: 16.03.21 | Besuche: 83

BMBF stärkt Forschung zu gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie

Gefördert werden sozial- und geisteswissenschaftliche Projekte, die die langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise und daraus resultierende Herausforderungen für die Gesellschaft untersuchen. Eine entsprechende Richtlinie wurde gestern veröffentlicht. Insgesamt stehen über 15 Millionen Euro für Vorhaben mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren zur Verfügung.

Im Rahmen der Förderrichtlinie „Gesellschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie – Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung“ wird das BMBF wegweisende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu folgenden fünf Themenfeldern fördern:

  • Familie, Generationenverhältnisse, soziales Zusammenleben;
  • Arbeitsmarkt, Arbeitsorganisationen, Erwerbsbiographien;
  • Bildungssystem und (Aus-)Bildungsverläufe;
  • Gesundheit und Herausforderungen für Gesundheitssysteme;
  • Demokratie, politische Partizipation, Vertrauen in politische Institutionen und Rolle der Medien.

Untersucht werden sollen sowohl neue Krisenphänomene als auch bereits vor Ausbruch der Pandemie bestehende Herausforderungen, die Corona verschärft hat.

Um insbesondere international vergleichende Aspekte der Pandemie in den Blick zu nehmen, wird das BMBF in Kürze im Rahmen einer internationalen Ausschreibung der „Trans-Atlantik Plattform für Sozial- und Geisteswissenschaften“ eine weitere Förderrichtlinie veröffentlichen.

Zur Pressemitteilung des BMBF