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Eingestellt: 08.01.21 | Besuche: 63

DZHW-Metastudie: Auslandsaufenthalte machen tendenziell erfolgreicher

Vor allem von den Netzwerken und Kontakten, die durch die Auslandsaufenthalte entstehen, profitieren viele WissenschaftlerInnen, so das Ergebnis einer Metastudie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Auch verbessert sich die Produktivität und die Sichtbarkeit von Forschenden in der wissenschaftlichen Community. Allerdings nehmen die positiven Effekte mit der Zeit ab, sofern keine weiteren Auslandsaufenthalte folgten, berichtet Forschung & Lehre.

Entscheidend für den Erfolg ist demnach auch der Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts. Am meisten Erfolg versprechend ist ein Auslandsaufenthalt, wenn er etwa „zwei bis sieben Jahre nach Abschluss der Promotion oder auch aus einer sicheren Position heraus, nach Erhalt einer Tenure-Stelle“ stattfindet.

Das Team der DZHW-Studie empfiehlt der Hochschulpolitik, die Planbarkeit von Auslandsaufenthalten zu verbessern, damit die Mobilität von Forschenden auch tatsächlich positive Effekte zeige. Dazu gehört demnach auch, dass im Ausland erworbene Sozialleistungsbeiträge im Heimatland anerkannt werden und internationale Tenure-Track-Programme besser aufeinander abgestimmt sind.

Forschung & Lehre über die Studie

Zur Studie "What effects does international mobility have on scientists’ careers? A systematic review"