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Neuigkeit
Eingestellt: 09.08.22 | Besuche: 161

Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender aus Ländern außerhalb der EU

Seit dem 8. August können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Deutschland in der 12. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Nominiert werden können Forscher*innen aus Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar erheblicher und akuter Gefährdung ausgesetzt sind. Eigenbewerbungen durch Forscher*innen selbst sind nicht möglich.

Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den nominierten gefährdeten Personen bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte im Rahmen eines Forschungsstipendiums zu ermöglichen. Aufgrund der anhaltend schwierigen Haushaltslage können vorläufig keine Anträge in der Programmlinie Arbeitsvertrag gestellt werden.

Ergänzend erhalten erfolgreiche Einrichtungen einen Förderbetrag, der sie bei der Unterstützung der Integration und des Karriereneustarts der Philipp Schwartz Fellows entlasten soll. Eine Verlängerung um bis zu zwölf Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich.

Zu den aktuellen Programmunterlagen und weiteren Informationen auf der Website der Philipp Schwartz-Initiative

Antragsschluss ist der 21. Oktober 2022. Die Auswahlergebnisse liegen voraussichtlich Ende Februar 2023 vor. Förderungen können zum 1. April 2023 aufgenommen werden.