Sie sind hier

Neuigkeit
Eingestellt: 29.07.22 | Besuche: 102

Wandel an den Hochschulen stellt die Rektor:innen vor große Herausforderungen

In den letzten zwei Jahren wurde viel über den Digitalisierungsschub an Fachhochschulen und Universitäten gesprochen, über den längst fälligen Wandel hin zu neuen, hybriden Formaten, aber natürlich auch über die Corona-Verordnungen und wie man die Hygienekonzepte umsetzten kann. Doch schon vor der Pandemie hatte sich viel geändert an den Bildungsstätten des Landes. Forschung&Lehre hat mit vier erfahrenen Rektor:innen über ihre Erfahrungen gesprochen, die vor allem eins konstatieren - es ist alles größer geworden.

So berichtet Sabine Doering-Manteuffel, seit 2011 Präsidentin der Uni Augsburg, dass heute ganz andere Managementstrategien erforderlich sind, um solch große Einrichtung zu leiten. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind da eindeutig: Waren im Wintersemester 2021/22 rund 2,95 Millionen Studierende eingeschrieben, waren es zehn Jahre vorher noch 2,22 Millionen und 2000/01 rund 1,80 Millionen und 1990/91 rund 1,71 Millionen. "Die heutigen Größenordnungen der Universitäten sind kaum noch vergleichbar mit dem, was man noch vor wenigen Jahrzehnten hatte", sagt Doering-Manteuffel.

Auch ihre Kolleg:innen Dieter Lenzen (früher Präsident der Universität Hamburg), Anja Steinbeck (Rektorin der Universität Düsseldorf) und Wolfgang Herrmann (früher Präsident der Technischen Universität München) berichten, wie sich neue Themen, wie Nachhaltigkeit und Solidarität, an den Universitäten ausbreiten und dort ihren Platz finden müssen.

Zum Beitrag in Forschung & Lehre