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Eingestellt: 09.11.18 | Besuche: 61

Forschungsprojekt Europaschulen heute und morgen

Kontakt: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Ort: 70173 Stuttgart
Web: - Bewerbungsfrist: 19.11.18

Das ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Die Forschungsprojekte dauern in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungsarbeit knapp und präzise aufgearbeitet, Handlungsempfehlungen für künftige außenpolitische Maßnahmen formuliert sowie Expertengespräche und Diskussionsveranstaltungen initiiert.

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) schreibt aktuell folgendes Forschungsprojekt aus:

Europaschulen heute und morgen

Mehr als 639 Europaschulen gibt es in Deutschland. Europaschulen fördern die europa­orientierte interkulturelle Kompetenz durch Wissensvermittlung, Begegnung und Dialog mit Menschen anderer Länder und Kulturen sowie Förderung des Fremdsprachenlernens, z.T. mit Unterricht in der Partnersprache - erteilt durch muttersprachliche Lehrkräfte. Der Kriterienkatalog umfasst: Integration europäischer Themen, Fremdsprachenlernen, projektorientierte Schulpartnerschaften und Praktika, Personalqualifizierung und -entwicklung, Einsatz ausländischer Lehrkräfte, Europaschule in der Region und Qualitätssicherung. Die Schulen unterscheiden sich im Grad der Mehrsprachigkeit und der Anzahl der multiperspektivisch unterrichteten Fächer. Das Projekt soll eine europaweite Bestandsaufnahme von Europaschulen liefern und die Perspektiven ihrer künftigen Entwicklung darstellen.

Welche Modelle gibt es innerhalb Deutschlands? Welche innerhalb Europas? Welche bislang ungenutzten Potenziale bieten Europaschulen? Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, um diese Potenziale auszuschöpfen? Wie könnte deutsche AKBP dieses Schulmodell und seine Entwicklung auf nationaler und europäischer Ebene fördern?

 

Format: Studie

Dauer: 3 Monate

Beginn: Dezember 2018

Arbeitsort: flexibel

Bewerbungsschluss: 19. November 2018

Die Höhe der Stipendien beläuft sich auf monatlich 1.500,00 Euro, die Höhe der Honorare für Forschungsaufträge dem entsprechend.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB)
bis spätestens 19. November 2018 per E-Mail an: research@ifa.de
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 48 statt.

Weitere Informationen zum ifa-Forschungsprogramm finden Sie unter:
http://www.ifa.de/kultur-und-aussenpolitik/forschung/forschungsprogramm.html

 

Für alle Projekte gelten nachstehende Bewerbungsvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten:

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens M.A.)
  • Nachgewiesene Erfahrungen und fundierte Kenntnisse im Thema des jeweiligen Projekts sowie auf dem Gebiet der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
  • Bei Projekten mit Veranstaltungsformat: nachgewiesene Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation
  • Bei Projekten mit Publikation: sehr gute nachgewiesene Kenntnisse im redaktionellen Bereich und im wissenschaftlichen Arbeiten
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch sowie in der für das jeweilige Projekt erforderlichen Sprache
  • Bei den ausgeschriebenen Stipendien handelt es sich um Vollzeitstipendien. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten dürfen im Forschungszeitraum in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen. Forschungsaufträge sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Bewerbungsmodalitäten
Der Bewerbung für das Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ sind folgende Unterlagen hinzuzufügen:
1. Motivationsschreiben (inkl. Anschrift, E-Mail, Telefon, ggf. Fax und Mobiltelefon)
2. Angaben zum Projekt:

  • Titel bzw. Thema
  • Kurze Darstellung der Relevanz des Themas sowie der bisherigen Forschungsdefizite
  • Kompakte Skizze des Vorhabens im Umfang von max. 2 Seiten
  • Vorläufige Gliederung der Arbeit
  • Arbeitsprogramm bzw. Zeitplan, aus dem hervorgeht, dass das Vorhaben im Zeitrahmen des Stipendiums realisierbar ist
  • Angabe einschlägiger Quellen und Methoden

3. Lebenslauf

    Keine Inhalte
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