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Eingestellt: 09.11.18 | Besuche: 54

Forschungsprojekt Veränderungen innerhalb des Spannungsfelds von Sicherheit und Freiheit

Kontakt: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Ort: 70173 Stuttgart
Web: - Bewerbungsfrist: 19.11.18

Das ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Die Forschungsprojekte dauern in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungsarbeit knapp und präzise aufgearbeitet, Handlungsempfehlungen für künftige außenpolitische Maßnahmen formuliert sowie Expertengespräche und Diskussionsveranstaltungen initiiert.

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) schreibt gemeinsam mit BICC (Bonn International Centre for Conversion) folgendes Forschungsprojekt aus:

Veränderungen innerhalb des Spannungsfelds von Sicherheit und Freiheit

 

Sicherheit ist ein zentraler Wertbegriff heutiger Gesellschaften. In aktuellen politischen Diskursen wurde der Freiheitsbegriff vom Sicherheitsbegriff fast vollständig verdrängt. In welcher Weise beeinflussen nationale Normen und Identitäten die Festlegung von Sicherheit? Für Deutschland lässt sich zeigen, wie die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Sicherheitskultur die politischen Interessen des Landes beeinflusste. Ein anderes Beispiel wäre das chinesische Konzept der Reziprozität. Betonen diese beiden Konzepte den Bezug zu staatlicher Gewalt und Territorialität, kommen aus dem Umfeld der Forschung zum globalen Süden Ansätze hinzu, die die Bedeutung lokaler Resilienz in den Vordergrund des Sicherheitsverständnisses stellen.

 

Welche Ansätze gibt es? Welche kulturellen Differenzen bestehen? Gibt es Unterschiede innerhalb Europas? Was bedeuten verschiedene Verständnisse und Veränderungen des Sicherheitsbegriffs für transnationale Zusammenarbeit? Wie verhält sich diese Veränderung zum Freiheitsbegriff? Kommt es aktuell zu Diskursverschiebungen? Welche Auswirkungen hat dies für die AKBP? Wie kann die AKBP darauf reagieren?

 

Format: Studie, Werkstattgespräch

Beginn: Dezember 2018

Arbeitsort: Bonn

Honorar: 9.000,00 € (brutto)

Bewerbungsschluss: 19. November 2018

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB)
bis spätestens 19. November 2018 per E-Mail an: research@ifa.de
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 48 statt.

Weitere Informationen zum ifa-Forschungsprogramm finden Sie unter:
http://www.ifa.de/kultur-und-aussenpolitik/forschung/forschungsprogramm.html

 

Für alle Projekte gelten nachstehende Bewerbungsvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten:

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens M.A.)
  • Nachgewiesene Erfahrungen und fundierte Kenntnisse im Thema des jeweiligen Projekts sowie auf dem Gebiet der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
  • Bei Projekten mit Veranstaltungsformat: nachgewiesene Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation
  • Bei Projekten mit Publikation: sehr gute nachgewiesene Kenntnisse im redaktionellen Bereich und im wissenschaftlichen Arbeiten
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch sowie in der für das jeweilige Projekt erforderlichen Sprache
  • Das Projekt kann als Forschungsauftrag oder Stipendium vergeben werden. Bei Stipendien handelt es sich um Vollzeitstipendien. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten dürfen im Forschungszeitraum in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen. Forschungsaufträge sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Bewerbungsmodalitäten

Der Bewerbung für das Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ sind folgende Unterlagen hinzuzufügen:
1. Motivationsschreiben (inkl. Anschrift, E-Mail, Telefon, ggf. Fax und Mobiltelefon)
2. Angaben zum Projekt:

  • Titel bzw. Thema
  • Kurze Darstellung der Relevanz des Themas sowie der bisherigen Forschungsdefizite
  • Kompakte Skizze des Vorhabens im Umfang von max. 2 Seiten
  • Vorläufige Gliederung der Arbeit
  • Arbeitsprogramm bzw. Zeitplan, aus dem hervorgeht, dass das Vorhaben im Zeitrahmen des Stipendiums realisierbar ist
  • Angabe einschlägiger Quellen und Methoden

3. Lebenslauf

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