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Eingestellt: 09.07.18 | Besuche: 483

Institut für Auslandsbeziehungen -- Ausschreibung: Kulturpolitik und Europa in der Welt

Kontakt: Sarah Widmaier
Ort: 70173 Stuttgart
Web: https://www.ifa.de/ueber-uns/jobs-und-karriere.html Bewerbungsfrist: 24.07.18

Ausschreibung

Das ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Die Forschungsprojekte dauern in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungsarbeit knapp und präzise aufgearbeitet, Handlungsempfehlungen für künftige außenpolitische Maßnahmen formuliert sowie Expertengespräche und Diskussionsveranstaltungen initiiert.

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) schreibt unter Vorbehalt der Mittelbewilligung folgendes Forschungsprojekt aus:

Kulturpolitik und Europa in der Welt

Das politische Projekt Europa ist dem Leitgedanken von Rechtsstaatlichkeit und Multilateralität (inklusive Vertragsverbindlichkeit) verpflichtet. Dieses „Narrativ“ sieht sich zunehmend in einem globalen Wettbewerb mit anderen Narrativen, u. a. dem kompetitiven Narrativ des Rechts des Stärkeren. Im Zentrum dieses Projekts soll die Frage stehen, wie das europäische Narrativ im Außenverhältnis, rückwirkend aber auch im Innenverhältnis, mittels Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) gestärkt werden kann. Welche Rolle spielt hierbei die Zivilgesellschaft als Ort, an dem Ideen entwickelt und Kritik formuliert werden können, die Gesellschaften voranbringen?
In Blick zu nehmen ist dabei auch, warum dieses Narrativ unter Stress geriet: Wo muss sich Europa auf seine Glaubwürdigkeit hin befragen lassen? Welchen Anteil hat die fortgeschrittene Digitalisierung der Kommunikation an einer Gefährdung des öffentlichen Raumes?
Mit Blick auf das vor uns liegende Jahrzehnt, das Pariser Klima-Abkommen sowie die 2030 SDG Agenda: Was muss AKBP leisten, um die Erreichung dieser Ziele zu unterstützen und damit Europas Rolle in der globalen Kooperation zu stärken? Welche Rolle kommt Kultur in der damit einhergehenden gesellschaftlichen Transformation zu? Welche kulturellen und politischen Paradigmen wären neu zu interpretieren? Wie sollte AKBP vor diesem Hintergrund konkret ausgestaltet werden?
Mit Blick auf die digitale Kommunikation: Welche Herausforderungen stehen durch digitale Technologie dem Freiheitsbegriff bevor und zwar sowohl durch die Instrumentalisierung digitaler Kommunikation als auch durch den Einsatz von Big Data? Wo steht hier Europa? Für welches Narrativ sollte Europa hier einstehen und werben? Was bedeutete dies konkret für die AKBP?

Format: Studie, Werkstattgespräch
Beginn: August 2018
Arbeitsort: flexibel
Honorar: 13.500,00 € (brutto)
Bewerbungsschluss: 24. Juli 2018

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB) bis spätestens 24. Juli 2018 per E-Mail an: research@ifa.de Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 31 statt.

Weitere Informationen zum ifa-Forschungsprogramm finden Sie unter: http://www.ifa.de/kultur-und-aussenpolitik/forschung/forschungsprogramm.html

Für alle Projekte gelten nachstehende Bewerbungsvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten:

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens M.A.)
  • Nachgewiesene Erfahrungen und fundierte Kenntnisse im Thema des jeweiligen Projekts sowie auf dem Gebiet der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
  • Bei Projekten mit Veranstaltungsformat: nachgewiesene Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation
  • Bei Projekten mit Publikation: sehr gute nachgewiesene Kenntnisse im redaktionellen Bereich und im wissenschaftlichen Arbeiten
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch sowie in der für das jeweilige Projekt erforderlichen Sprache
  • Bei den ausgeschriebenen Stipendien handelt es sich um Vollzeitstipendien. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten dürfen im Forschungszeitraum in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen. Forschungsaufträge sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Bewerbungsmodalitäten

Der Bewerbung für das Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ sind folgende Unterlagen
hinzuzufügen:

1. Motivationsschreiben (inkl. Anschrift, E-Mail, Telefon, ggf. Fax und Mobiltelefon)

2. Angaben zum Projekt:

  • Titel bzw. Thema
  • Kurze Darstellung der Relevanz des Themas sowie der bisherigen Forschungsdefizite
  • Kompakte Skizze des Vorhabens im Umfang von max. 2 Seiten
  • Vorläufige Gliederung der Arbeit
  • Arbeitsprogramm bzw. Zeitplan, aus dem hervorgeht, dass das Vorhaben im Zeitrahmen des Stipendiums realisierbar ist
  • Angabe einschlägiger Quellen und Methoden

3. Lebenslauf

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