
Die Wübben Stiftung bietet Forschenden aller Disziplinen an einer deutschen Universität (ab Promotion) mit ihrer Sandpit-Förderung 2026 die Chance, innerhalb von drei Tagen in kreativer Atmosphäre in interdisziplinären Werkstätten neue Forschungs- und Lösungsansätze zu entwickeln: Wie können bürokratische Prozesse in unterschiedlichen Kontexten verstanden, kritisch reflektiert, verbessert oder transformiert werden? Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema erfordert einen interdisziplinären Zugang, der historische, soziologische, ökonomische, juristische, politische, technologische und psychologische Perspektiven miteinander verbindet.
Mögliche Fragestellungen könnten sich mit den historischen Entwicklungslogiken von Bürokratie, ihren sozialen und ökonomischen Wirkungen, ihrer Rolle für Legitimität und Transparenz, ihrem Einfluss auf das Wissenschaftssystem oder den Herausforderungen digitaler Verwaltung befassen.
Die Wübben Stiftung stellt 50.000 Euro zur Durchführung einer dreitägigen Sandpit-Veranstaltung inklusive eines Workshops zur Anfertigung einer Ergebnisdokumentation zur Verfügung. Die inhaltliche Durchführung obliegt den Wissenschaftler:innen, die den Sandkasten eingeworben haben. Die Mittel sind flexibel einsetzbar (z.B. für Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Veranstaltungsort). Die Ergebnisdokumentation wird im Anschluss durch die Stiftung veröffentlicht. Antragsfrist ist 31. März 2026.
Sandpit-Gewinner:innen können sechs bis acht weitere Teilnehmer:innen selbst nominieren und in einem nächsten Schritt weitere sechs bis acht Personen aus einem Pool potenzieller Teilnehmer:innen auswählen, die von den Expert:innen der Stiftung vorgeschlagen werden. Zur Durchführung des Sandpits benennt die Stiftung mögliche Moderator:innen.