
Die Koalitionsmehrheit will am heutigen Mittwoch nach Informationen des Wiarda-Blogs fast das gesamte vorgesehene Budget für 2026 freigeben und weitere Mittel für die Folgejahre. Insgesamt handelt es sich um über 100 Millionen Euro. Die Abgeordneten verbinden die Entsperrung der Gelder mit einem sogenannten Maßgabebeschluss, der unter anderem "faire Wettbewerbsbedingungen" anmahnt.
Für Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) ist die Entscheidung eine gute Nachricht, erreicht sie doch einen auch symbolisch wichtigen Fortschritt bei der Umsetzung ihrer "Hightech-Agenda Deutschland" (HTAD).
"Nachdem bereits vor Wochen in der Wissenschaftsszene Eckpunkte kursierten, hat das Ministerium zur Prüfung durch Finanzministerium und Haushaltsausschuss nun eine gut 20-seitige Langversion eingereicht", schreibt Jan-Martin Wiarda.
Die Kernpunkte seien unverändert, unter anderem: bundesweite, thematisch fokussierte Transferhubs, ein mehrstufiger "Funnel"-Ansatz von Orientierung über Validierung bis Marktvorbereitung, konsequente nachfrageorientierte Förderung sowie eine externe Expertenjury, die zwölf "Transferhub-Teams" auswählen soll. Für 2026 sind demnach rund 49,4 Millionen Euro vorgesehen, ergänzt durch weitere Mittel bis 2031.
Zum Artikel "Transferinitiative vor dem Start" im Wiarda-Blog