
Der Europäische Forschungsrat und die Akademie Leopoldina wollen mehr Privilegien für die europäische Forschung: In einer neuen gemeinsamen Erklärung plädieren die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Europäische Forschungsrat (ERC) gemeinsam mit weiteren Partner dafür, die Wissenschaft als „fünfte Europäische Freiheit“ – analog zum freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital – zu etablieren, um Wissensaustausch und Transfer zu erleichtern, berichtet der Tagesspiegel.
Konkret werden in dem Papier bessere Rahmenbedingungen für den Austausch von Talenten, Daten, Infrastrukturen, Technologien, Kapital und Ideen zwischen Forschenden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefordert. Ebenso soll es ein Abbau von Bürokratie geben und sollen alle EU-Mitgliedstaaten drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Innovation aufwenden.
Zum Artikel im Tagesspiegel "Wissenschaft auf einer Stufe mit Kapital und Handel"