Sie sind hier

Neuigkeit
Eingestellt: 25.09.26

AntragstellerInnen bewerten Angebote der DFG grundsätzlich positiv

Eine Befragung von rund 3.460 AntragstellerInnen zeigt eine grundsätzlich positive Bewertung der Angebote der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Diese hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH von November 2025 bis Januar 2026 für die DFG durchgeführt. Den größten Handlungsbedarf erkennt die Forschungsgemeinschaft bei der Transparenz von Förderentscheidungen. Hier äußerten die Befragten Kritik.

Besonders wichtig sind den Befragten die Förderung von WissenschaftlerInnen in frühen Karrierephasen und die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Jeweils 97 Prozent messen beiden Punkten hohe Bedeutung bei. Rund 90 Prozent bewerten die Themenoffenheit der DFG-Förderung als wichtig oder sehr wichtig. Rund 85 Prozent geben an, ihre Forschungsfragen ohne Drittmittel nicht angemessen verfolgen zu können.

Deutlich kritischer fallen die Urteile über Entscheidungsverfahren aus. Nur 42 Prozent bewerten die Rückmeldungen und Begründungen zu Förderentscheidungen als nachvollziehbar, rund zwei Drittel sehen die Dauer zwischen Antragstellung und Entscheidung kritisch. Auch die Möglichkeiten für risikoreiche Forschung werden als begrenzt wahrgenommen. Die DFG kündigt an, ihre Verfahren und Entscheidungen transparenter zu gestalten und das Peer-Review-Verfahren weiterzuentwickeln.

Zum Artikel in Forschung & Lehre