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Eingestellt: 19.08.19 | Besuche: 178

Deutschland wichtigstes nicht-englischsprachiges Gastland weltweit für internationale Studierende

Im Wintersemester 2017/18 waren 375.000 ausländische Studierende in Deutschland eingeschrieben, darunter 282.000 mit einer Hochschulzugangsberechtigung aus dem Ausland („Bildungsausländer“), die zum Zweck eines Studiums oder aus humanitären Gründen nach Deutschland gekommen sind.

Damit hat Deutschland Frankreich als attraktivstes nicht-englischsprachiges Gastland für internationale Studierende überholt. Nach den USA, Großbritannien und Australien ist es zur viertwichtigsten Destination weltweit aufgestiegen.

Zu diesen Ergebnissen kommt der Bericht Wissenschaft weltoffen 2019, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) am 15.08.2019 veröffentlicht haben.

Fast 42.000 internationale Studienabsolventinnen und -absolventen im letzten Jahr bilden auch ein bedeutendes und wachsendes Potenzial zur Deckung unseres Fachkräftebedarfs“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek anlässlich der Veröffentlichung des Berichts.

Auch deutsche Studierende sind hochgradig mobil. 2016 strebten fast 145.000 Deutsche einen Studienabschluss an einer Hochschule im Ausland an. Etwa ein Drittel aller deutschen Studierenden absolviert während des Studiums einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt.

„Noch nie waren so viele deutsche Studierende im Ausland wie heute“, sagte DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel. „Trotzdem müssen wir unsere Bemühungen verstärken, dass junge Menschen den Wert internationaler Erfahrungen erleben können. Mit den neuen Programmen Lehramt.International und HAW.International eröffnen wir zwei wichtigen Gruppen, die bisher noch weniger mobil waren, zusätzliche Wege ins Ausland. Die hohe Resonanz auf unsere Förderinitiativen belegt, dass sie den Zeitgeist treffen und dem Bedürfnis der Hochschulen und Studierenden nach globaler Vernetzung entgegenkommen.“

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)