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Eingestellt: 12.05.21 | Besuche: 560

DFG und Wissenschaftsrat fordern mehr Geld für die zweite Förderrunde der Exzellenzstrategie

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat (WR) mehr Geld für die 2026 anlaufende zweite Förderrunde der Exzellenzstrategie. Das Papier ist zentral an die AkteurInnen des beginnenden Bundestagswahlkampfs adressiert, heißt es.

Wie ebenfalls mitgeteilt wird, kam ein ExpertInnengremium bereits Ende 2020 zu der Auffassung, „dass die Ziele der Exzellenzstrategie bei unveränderten finanziellen Rahmenbedingungen in der weiteren Förderung nicht oder in nur stark eingeschränktem Maße erreicht werden könnten und ein Großteil der Errungenschaften der bisherigen Förderung verloren ginge“.

Mit der derzeit vorgesehenen Fördersumme hätten, so DFG und WR, „vor allem neue Anträge auf Exzellenzcluster keine angemessenen Erfolgschancen, da von den bereits geförderten Clustern erfahrungsgemäß zwischen 80 und 85 Prozent mit einer Fortsetzung ihrer Förderung rechnen könnten und somit nur etwa zehn neue Einrichtungen gefördert werden könnten“.

Einen konkreten Betrag, um den die Förderung erhöht werden sollte, nennen weder ExpertInnengremium noch DFG und WR, bemerkt Jan-Martin Wiarda. Deutlicher seien die WissenschaftsministerInnen der Länder geworden: „Mitte April hatten die schwarz-grünen Ressortchefs in einem gemeinsamen Strategiepapier die Aufstockung des ExStra-Budgets um mindestens 200 Millionen Euro jährlich gefordert. Ihre SPD-Kollegen hatten Mitte März ebenfalls für deutlich mehr Förderung plädiert, ohne eine exakte Gesamtzahl in ihr Papier zu schreiben. Doch ließ die sich aus der Logik ihrer Argumentation mit 139 bis 197 Millionen Euro mehr pro Jahr ableiten.“

Zur Pressemitteilung der DFG

Zum Blog von Jan-Martin Wiarda