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Noch im Jahr zuvor nutzten einer Befragung des CHE Centrums für Hochschulentwicklung zufolge lediglich 24,9 Prozent der Studierenden täglich KI-Tools. Laut aktueller Befragung sind es nun rund 47 Prozent. Aufgrund der unterschiedlichen Fächerzusammensetzung in den Erhebungen der beiden Jahre ist die Veränderung laut der CHE-AutorInnen vorsichtig zu interpretieren. Sie könne aber auf eine wachsende Offenheit für den Einsatz von KI zu Studienzwecken hinweisen.
Bei der Frage, ob KI auch für Prüfungsleistungen wie Hausarbeiten oder Referate verwendet werden darf, zeigt sich ein breites Meinungsbild: 46 Prozent stimmen einer erlaubten Nutzung eher oder vollständig zu. 31 Prozent lehnen sie hingegen (eher) ab, weitere 24 Prozent sind unentschlossen. Der häufigen Nutzung stehe nur ein mäßiges Hochschul-Angebot zum Erwerb von KI-Kompetenzen gegenüber, so die Analyse des Daten-Checks. Die besten Bewertungen in dieser Hinsicht erhält die Wirtschaftsinformatik. Deutlich kritischer urteilen Studierende der Rechtswissenschaft und der Sozialen Arbeit.
