Sie sind hier

Neuigkeit
Eingestellt: 23.02.24 | Besuche: 168

Finanzielle Spielräume in den kommenden Jahren deutlich enger

Die gestiegenen Energie- und Baukosten, neue Tarifabschlüsse sowie die Inflation bedeuten für fast alle Hochschulen, dass sie sparen müssen. Im Zweifel zuerst bei den Personalkosten und dann auch bei den Sachmitteln. Dazu hat Forschung & Lehre an verschiedenen Hochschulen nachgefragt und der Dezernent für Presse und Kommunikation an der RWTH Aachen, Thorsten Karbach, erklärt: „Selbst laufende Projekte werden zum Teil nicht verlängert. Aktuell erkennen wir etwa durch gestiegene Energiekosten eine finanzielle Belastung. Die RWTH verfügt nicht über einen eigenen Investitionshaushalt, sondern ist an dieser Stelle auf Finanzierungen durch das Land und den Bund angewiesen."

Und von der Humboldt-Universität Berlin ist zu hören, dass wegen eines Millionendefizits Haushaltseinsparungen unumgänglich seien. Das beträfe dann auch Stellen, die wegfallen, von 20 bis 25 Professuren sowie deren Ausstattung ist die Rede. Das Präsidium betont jedoch, „dass es um ohnehin freiwerdende Stellen ginge, die zukünftig nicht mehr besetzt werden sollten“.

Die Universität Hamburg meldet, dass die Grundsicherung der nächsten fünf Jahre sicher sei, aber darüber hinaus werde es eng, man müsse Schwerpunkte setzen. In Bayern geht man von einer stabilen Lage aus, allerdings ohne große Steigerungen. Nur im Osten Deutschlands wird erkennbar investiert.

Zum Artikel in Forschung & Lehre