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Eingestellt: 07.04.26

Haushaltsentwurf der Trump-Regierung für 2027 sieht massive Kürzungen bei der Studienförderung vor

Zwar soll das Pell-Grant-Programm, das zentrale staatliche Zuschussprogramm für Studierende mit geringem Einkommen, deutlich aufgestockt werden, um Finanzierungslücken zu schließen. Gleichzeitig werden aber zahlreiche andere Programme gestrichen oder massiv gekürzt.

Darunter sind Programme für einkommensschwache Studierende, First-Generation-Studierende und Minderheiten. Auch Work-Study-Programme und zusätzliche Zuschüsse sollen drastisch reduziert werden. KritikerInnen warnen vor den Folgen: Die Kürzungen könnten den Hochschulzugang für viele Studierende erschweren. Besonders betroffen wären genau jene Gruppen, die bereits auf zusätzliche Förderung angewiesen sind.

Trumps Gesamtbudget für das Haushaltsjahr 2027 sieht 1,5 Billionen Dollar für Verteidigungsausgaben vor, während die Mittel für nichtmilitärische Bereiche um 10 Prozent auf 660 Milliarden Dollar gekürzt werden. „Der Haushalt 2027 baut auf der Vision des Präsidenten auf, indem er die Ausgaben außerhalb des Verteidigungsbereichs weiter einschränkt und die Bundesregierung reformiert“, schrieb Russell T. Vought, Direktor des Amtes für Verwaltung und Haushalt im Weißen Haus, im Haushaltsantrag für 2027. Unter anderem erklärte er, der „Haushalt setze den Weg zur Abschaffung des Bildungsministeriums fort“, während gleichzeitig sichergestellt werde, dass die USA „weiterhin über das mächtigste und leistungsfähigste Militär der Welt verfügen“. Der Vorschlag ist der Beginn eines langen Haushaltsverfahrens, in dem der Kongress das letzte Wort hat.

Zum Artikel "Trump Once Again Pushes Steep Education, Research Cuts" in Inside Higher Ed