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Eingestellt: 19.10.20 | Besuche: 76

Hochschulranking der Alexander von Humboldt-Stiftung: Berlin und München besonders beliebt bei ausländischen Forschenden

Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Alexander von Humboldt-Stiftung die Liste der Forschungseinrichtungen, die in den vergangenen Jahren für internationale Forschende mit einer Förderung der Stiftung besonders attraktiv waren. Für diese Rangliste wird die Anzahl der Gastaufenthalte von Geförderten ausgewertet, die in den letzten fünf Jahren mit Stipendien oder Preisen der Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten.

Wie schon bei den Vorgängerstudien 2014 und 2017 landeten die Universitäten der Bundes- und der bayerischen Landeshauptstadt in der gleichen Reihenfolge ganz vorn: Die Freie Universität Berlin auf Platz eins, die Humboldt-Universität (Berlin) auf Platz zwei und die Ludwig-Maximilians-Universität München auf Platz drei. Dahinter folgen die Technischen Universitäten in Berlin und München. Insgesamt 83 Hochschulen sind in dem Ranking gelistet.

Auch die Universität Göttingen, die Jacobs University Bremen sowie die Unis in Bonn, Potsdam und Konstanz schneiden auf den Plätzen sechs bis zehn gut ab.

Neben dem Gesamt-Ranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen erstellt. Bei den Ingenieurwissenschaften führt demnach Köln, in den Naturwissenschaften zieht es GastwissenschaftlerInnen nach Regensburg, bei den Geisteswissenschaften liegt Berlin vorn.

Bei der Auswertung für außeruniversitäre Institute hat die Max-Planck-Gesellschaft die Nase vorn: das Fritz-Haber-Institut (Berlin), das MPI für Polymerforschung (Mainz) und das MPI für Eisenforschung (Düsseldorf) bilden das Spitzentrio.

Die wichtigsten Herkunftsländer werden seit vielen Jahren von den USA (1017) angeführt, gefolgt von China (630), Indien (385), Großbritannien (336) und Italien (253).

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