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Eingestellt: 23.06.26

Im Nature Index 2025 liegt China vor den USA und Deutschland

Neun der zehn führenden Forschungseinrichtungen weltweit stammen inzwischen aus der Volksrepublik. "Ausschlaggebend war die systematische und über viele Jahre verfolgte finanzielle Förderung von Wissenschaftseinrichtungen und Universitäten in China, insbesondere durch die internationale Ausbildung von Forschenden sowie durch erhebliche Investitionen in Großforschungsinfrastrukturen", analysiert ein Vertreter der Max-Planck-Gesellschaft.

Deutsche Wissenschaftsorganisationen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft wollen trotz gestiegener geopolitischer Spannungen an Kooperationen festhalten, mahnen aber zu Vorsicht bei sicherheitsrelevanten Bereichen. "Der DFG ist daran gelegen, möglichst große Handlungssicherheit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland zu schaffen, so dass exzellente Kooperationsprojekte mit chinesischen Partnern grundsätzlich möglich bleiben", sagt zum Beispiel Ingrid Krüßmann vom Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung der DFG.

Zum Beitrag der Deutschen Welle "China: Spitzenforschung als politischer Schalthebel"