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Die neue Ausgabe von „Wissenschaft weltoffen“ beschäftigt sich mit der internationalen Mobilität von Studierenden und Wissenschaftler*innen. Und die nimmt rasant zu: Im Jahr 2023 waren rund 7,3 Millionen Studierende weltweit außerhalb ihres Heimatlandes eingeschrieben. Damit hat die Zahl dieser international mobilen Studierenden seit 2010 um 92 Prozent zugenommen.
In Deutschland studierten im Wintersemester 2024/25 rund 402.000 internationale Studierende und damit sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Ihr Anteil an allen Studierenden lag im Wintersemester 2024/25 bei 14 Prozent.
Indien bleibt das wichtigste Herkunftsland internationaler Studierender in Deutschland mit rund 58.800 Studierenden im Wintersemester 2024/25, gefolgt von China und der Türkei. Unter den internationalen Studierenden sind ingenieurwissenschaftliche Studiengänge besonders gefragt; zuletzt waren 43 Prozent von ihnen in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang eingeschrieben.
Auch die Internationalisierung des Wissenschaftssystems schreitet voran: 2024 arbeiteten rund 68.300 internationale wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter*innen an Hochschulen in Deutschland. Zudem wächst das internationale Studienangebot deutscher Hochschulen kontinuierlich. Im Jahr 2025 wurden bundesweit 2.381 englischsprachige Studiengänge angeboten.
Zur Publikation "Wissenschaft weltoffen kompakt 2026" in deutscher Sprache
