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Eingestellt: 24.03.26

Russische Studierende werden offenbar gezielt an Hochschulen rekrutiert und unter falschen Versprechungen an die Front gelockt

Einem Bericht der Deutschen Welle zufolge, werden die Studierenden mit befristeten Verträgen, guter Bezahlung, kostenlosem Studium und Sicherheitsversprechen in die Irre geführt, die schlimmstenfalls mit einem Fronteinsatz endeten. Demnach organisieren Universitäten Treffen mit VertreterInnen der Einberufungsstellen und Militärausbildungszentren, bei denen die Studierenden über vermeintlich vorteilhafte Verträge informiert und für den Dienst in Drohnen-Truppen angeworben werden.

Betroffen und mit der Agitation beauftragt sind vor allem Bildungseinrichtungen in St. Petersburg und Moskau, aber auch in anderen Regionen Russlands und auf der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim. In einigen Regionen verschicken die dortigen Bildungsministerien Leitlinien, wie Hochschulen die Werbung organisieren sollen, heißt es in dem Bericht weiter. Während zunächst der Fokus nur auf großen technischen Universitäten und Militärlehrstühlen lag, würden nun auch Studierende anderer Hochschulen angesprochen – insbesondere solche, denen aufgrund schwacher Leistungen der Ausschluss von der Hochschule drohe.

Zum Artikel "Russland: Wie Studenten mit Tricks zur Armee gelockt werden" bei Deutsche Welle