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Eingestellt: 02.07.26

Scharfe Kritik der DFG-Präsidentin an Wissenschaftspolitik der AfD

Bei ihrer Jahresversammlung diskutierten die Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) grundsätzliche Fragen von Resilienz in der Wissenschaft und im Wissenschaftssystem. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ging es zudem um die Wissenschaftspolitik der AfD. DFG-Präsidentin Katja Becker kritisierte die Positionen deutlich, die ein „Wissenschaftsverständnis erkennen lassen, das mit den Grundprinzipien unserer Verfassung unvereinbar ist“. Die Aussagen des „Regierungsprogramms“ der AfD verdienten Widerspruch, so Becker, die schließlich zu entschiedenem gemeinsamem Eintreten für die Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft und einer erkenntnisgeleiteten Forschungsförderung aufrief.

Ebenfalls auf die Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften zielt ein aktuelles Positionspapier ab, das mögliche oder bereits reale Gefährdungsszenarien sowie Handlungsoptionen für AkteurInnen in der Wissenschaft enthalten und in Kürze veröffentlicht werden soll. Weitere Themen waren die Aktivitäten der DFG in der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Wissenschaft und im DFG-Förderhandeln sowie der „Jahresbericht 2025“, aus dem hervorgeht, dass die DFG im vergangenen Jahr insgesamt 30.090 Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 3,8 Milliarden Euro gefördert hat.

Zur Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft