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In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kritisieren DFG-Präsidentin Katja Becker, HRK-Präsident Walter Rosenthal und der Vorsitzende des Wissenschaftsrats Wolfgang Wick das wissenschaftspolitische Programm der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. "Der Blick der AfD auf die gegenwärtige Wissenschaft lässt vor allem Geringschätzung erkennen, die sich im 'RegierungsprogrammÄ für Sachsen-Anhalt als Sorge tarnt."
Die Diagnose, die deutsche Wissenschaft sei im Niedergang, ist demnach aber schlicht falsch. Vielmehr sei die Wissenschaftspolitik der AfD "im Kern wissenschaftsfeindlich" und strebe "unverhohlen" eine Politisierung der Wissenschaft an. "Die Wissenschaft ist gefordert, der Untergangserzählung der AfD ein realistisches Bild entgegenzusetzen und zu zeigen, was sie tut und verändern will, um weiterhin Treiber für Innovationen und Wohlstand zu sein."
Zum Gastbeitrag "Zurück in die Vergangenheit wird im Misserfolg enden" in der FAZ
