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Wissenschaftseinrichtungen bewegen sich in einem dynamischen und komplexen Umfeld. Doch welche Führungskultur wird hier benötigt, wenn es darum geht, überzeugend und kraftvoll zu agieren, entscheidungsfähig zu bleiben und nicht zuletzt, um Machtmissbrauch zu vermeiden? Ein Team aus Wissenschaftler:innen unter der Federführung von Ulrike Beisiegel, der ehemaligen Präsidentin der Universität Göttingen, haben nun zehn Empfehlungen erarbeitet, wie im Wissenschaftssystem der Weg zu einer integrativen, transparenten und partizipativen Führungskultur etabliert werden kann.
Dabei nennen Empfehlungen insbesondere auch die Aspekte und Ansprüche, die bei der Auswahl von Führungspersönlichkeiten berücksichtig werden sollten. Besonders hervorgehoben werden hierbei etwa Merkmale wie eine fachliche und persönliche Autorität, Selbstreflexion und Fehlerkultur oder auch strategisches Denken und eine insgesamt wertschätzende Führung.
