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Eingestellt: 28.07.22 | Besuche: 179

Wie umweltverträglich ist eine Universität und hat sich die Bilanz durch die Corona-Pandemie verändert?

Welcher CO2-Ausstoß entsteht bei der Produktion der Weltrettung? Diese etwas provokante Frage stellten sich Forscher:innen am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Eine Grundlage war die Untersuchung der Freien Universität Berlin (FU), die vor der Pandemie ihre CO2-Bilanz ausgerechnet hatte und zu dem Ergebnis kam, dass allein die dienstlichen Flugreisen rund 33 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Universität darstellten.

Doch nun waren Dienstreisen abgesagt und das WZB wollte in Kooperation mit der FU-Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Energie wissen, wie sich das auf das Mobilitätsverhalten an der Universität ausgewirkt hat und führte eine umfangreiche Befragung durch.

Die Auswertung hat ergeben, dass zukünftig die etablierten Orte des Tuns – auch die der Forschung – an Bedeutung verlieren. Das neue Normal ist nicht mehr, jeden Tag oder mehrmals die Woche an der Uni zu sein, sondern vermutlich viel seltener.

Stattdessen werden die digitalen Optionen für Lehre, Forschung und auch für die Verwaltung genutzt und damit Wege eingespart. Dies gilt offenkundig für alle Beschäftigtengruppen, die nicht aus technischen, organisatorischen oder anderen Gründen an einen festen Arbeitsplatz etwa im Labor gebunden sind. Auch für Studierende hat Studieren andere Formen angenommen.

Zum Artikel von Klimareporter