Sie sind hier
Laut aktueller Daten, die der Stifterverband jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erhebt, haben Unternehmen in Deutschland ihre Ausgaben für selbst durchgeführte Forschung und Entwicklung 2024 kaum erhöht, nämlich um 2,3 Prozent auf insgesamt 92,5 Milliarden Euro. Etwas stärker – um 3,7 Prozent – erhöhten sich die Ausgaben für die Vergabe von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen an andere Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Hochschulen. Sie belaufen sich insgesamt auf 33 Milliarden Euro. so eine Mitteilung des Stifterverbands.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär bewertet“ den Trend allerdings positiv: „Erfreulich ist, dass die Gesamtausgaben von Staat und Wirtschaft für Forschung und Entwicklung einen neuen Höchststand verzeichnen“, so Bär. Der Präsident des Stifterverbandes, Michael Kaschke, zeigt sich kritischer: „Das verhaltene Engagement für Forschung und Entwicklung kann nicht beruhigen. Die Transformationserfordernisse sind immens, die globale Wettbewerbsintensität extrem hoch. Für den Wandel werden neue Technologien, neue Produkte und Problemlösungen benötigt, andernfalls misslingt er."
Zur Pressemitteilung des Stifterverbands
Zum Beitrag "Wer zahlt für die Forschungslücke?" im Wiarda Blog
