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Eingestellt: 09.05.22 | Besuche: 61

Wissenschaftliche Beziehungen zu und Kooperationen mit China

Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag geht hervor, dass die Bundesregierung das Wirken der chinesischen Konfuzius-Institute an deutschen Hochschulen „sehr genau“ beobachtet. Die Konfuzius-Institute sind demnach wichtige Einflussnehmer, „die die akademische Freiheit auf unterschiedlichen Wegen zu unterminieren drohen“. Sie sind gegenüber offiziellen chinesischen Stellen berichtspflichtig. Außerdem kann der chinesische Staat, der die Institute anteilsmäßig finanziert, die ausgewählten chinesischen Lehrkräfte und Lehrmaterialien beeinflussen.

In den wissenschaftlichen Beziehungen zu China sieht die Regierung nach wie vor einen Mehrwert. Anzeichen für Wissenschaftsspionage, die von den Konfuzius-Instituten ausgehen würde, gibt es demnach keine.

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Übrigens: Das ZWM bietet zwei Workshops zum Thema "Größere Handlungssicherheit in der Wissenschaftskooperation mit China" an: Einen Grundlagen-Workshop am 26.09. und einen Vertiefungs-Workshop am darauffolgenden 27.09.2022