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Eingestellt: 08.07.26

WR: Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten generativer KI

Der Wissenschaftsrat (WR) plädiert in seinen "Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten generativer KI" für eine Leitidee von intellektueller Souveränität

Der Hintergrund, laut WR: Der Einsatz von KI könnte "die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Denken beeinträchtigen, zu Kompetenzverlust und Fehlinformiertheit führen sowie den fachlichen und sozialen Austausch einschränken". Heißt in der Konsequenz: "Für die Hochschulbildung bedeutet die Einführung generativer KI mehr als nur technische und instrumentell-prozedurale Anpassungen, sie berührt den Kern akademischen Denkens und erfordert eine grundsätzliche Positionierung."

Einen Anfang sollen die "Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten generativer KI" leisten: Gefordert werden u.a. der Ausbau von KI-Kompetenzen bei Lehrenden und Studierenden, aber auch verbindliche KI-freie Lernräume zur Förderung eigenständigen Denkens. Prüfungen sollen stärker auf Kompetenzen ausgerichtet werden. Zudem empfiehlt der Wissenschaftsrat eine wissenschaftliche Evaluation von KI-Anwendungen sowie den Aufbau leistungsfähiger, rechtssicherer und dauerhaft finanzierter KI-Infrastrukturen für die Hochschullehre.

Die Transformation der Hochschulbildung ist "nicht optional", sondern eine gemeinsame Aufgabe von Hochschulen, Ländern und Bund.

Zum Download von "Intellektuelle Souveränität: Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten generativer KI"

Über die Forderungen des Wissenschaftsrats berichten auch Jan-Martin Wiarda, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Forschung & Lehre.

Zur Pressemitteilung des Wissenschaftsrats