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Die repräsentative Umfrage wird seit 2014 jährlich vom Verein Wissenschaft im Dialog (WiD) durchgeführt und untersucht, wie die Bevölkerung in Deutschland über Wissenschaft und Forschung denkt. Ein zentrales Ergebnis: Die Deutschen empfinden die Gesellschaft als stark gespalten, tatsächlich liegen die Ansichten oft nah beieinander. Zwar meinen 77 Prozent, das Land sei zunehmend polarisiert, und 54 Prozent sehen "zwei unversöhnliche Lager". Doch bei Themen wie Klimawandel, sozialer Gerechtigkeit oder Migration herrscht weitgehende Einigkeit, fasst Jan-Martin Wiarda in seinem Blog zusammen.
Zudem setzen viele große Erwartungen in die Wissenschaft: Sie soll Orientierung geben und helfen, gesellschaftliche Konflikte zu lösen. "Wir verständigen uns zu wenig über das Gemeinsame", sagt Benedikt Fecher von WiD. Das Vertrauen in die Wissenschaft bleibt mit 54 Prozent stabil. Auch hier wird mehr Konflikt und Unvereinbarkeit wahrgenommen als tatsächlich vorliegt.
Zum Artikel "Einmischung von Forschenden ausdrücklich erwünscht" in Forschung & Lehre
