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Eingestellt: 20.05.26

Trend: Hochschulfinanzierung weltweit unter Druck

Die UNESCO registriert weltweit einen starken Anstieg der Studierendenzahlen bei gleichzeitig sinkenden öffentlichen Budgets für Hochschulen. Laut dem von der UNESCO herausgegebenen Higher education global trends report verschärfen sich dadurch vielerorts Probleme bei Infrastruktur, Betreuung und Bildungsqualität. Die globale Hochschullandschaft habe sich „stark gewandelt“, heißt es in der Analyse. Besonders in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen wächst demnach der Druck auf die Hochschulsysteme erheblich. „Von niedrigen Gehältern bis hin zu prekären Verträgen und Arbeitsbedingungen bleibe Beschäftigungsunsicherheit eine wesentliche Ursache für die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz unter dem Lehrpersonal an Hochschulen.“ Außerdem nimmt der Wettbewerb um internationale Studierende und Forschungsmittel zu.

"In vielen Kontexten reichen die verfügbaren Mittel nicht aus, um den steigenden Studierendenzahlen, dem Infrastrukturbedarf und den Erwartungen an Qualität und Studierendenbetreuung gerecht zu werden", stellt der Bericht fest. Die Stärkung der Finanzkraft, die Verbesserung der Effizienz und Transparenz der Ausgaben sowie die effiziente Unterstützung Studierender sind demnach zentrale Aspekte, damit die Hochschulbildung ihren öffentlichen Auftrag erfüllen kann.

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