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Die Sensibilität für Leidens- und Ausgrenzungserfahrungen ist gestiegen: Die kulturelle Wahrnehmung der Verletzlichkeit hat sich in den letzten Jahrzehnten spürbar verändert. Eine wachsende Sensibilität für individuelle Leidenserfahrungen hat wichtige Fortschritte im Umgang mit Betroffenen ermöglicht. Doch werfen die Ausweitung entsprechender Begriffe und ihre moralische Aufladung zugleich neue Fragen auf.
Maria-Sibylla Lotter, Professorin für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum, im Interview mit Friederike Invernizzi.
Zum Interview "Im Sog der Verwundbarkeit"
Quellen: