
Der Begriff Work-Life-Balance ist in aktuellen Diskussionen über die Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Ist das damit angesprochene Problem ein neues Phänomen? Ein kritischer Blick auf die Work-Life-Balance-Debatte.
Axel Haunschild ist Professor für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft und Direktor des Instituts für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover.
Quellen:Publikationsdruck, Lehrverpflichtungen und der Spagat zwischen Arbeit und Familie: Die Frage nach der Work-Life-Balance stellt sich auch in der Wissenschaft. Was aber bedeutet sie an einem Ort, an dem die intrinsische Motivation der Beschäftigten sehr hoch und der Beruf doch oft auch Berufung ist?
Professor Tobias Kretschmer leitet das Institut für Strategie, Technologie und Organisation an der LMU München.
Das Gespräch mit ihm führte Katrin Schmermund.
Flache Hierarchien, Eigenverantwortung der Mitarbeiter und veränderte Ansprüche an Arbeits- und freie Zeit: Work-Life-Balance gilt auch als modernes Instrument der Mitarbeiterbindung. Wo liegen aus arbeitspsychologischer Perspektive die Chancen und Risiken?
Prof. Dr. Annette Kluge hat den Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum inne.
Quellen:Der Beruf als Lehrkraft erfordert aufgrund von dauerhaften Veränderungsprozessen in der Schullandschaft die Bereitschaft, sich stetig weiter zu professionalisieren. Ein berufsbegleitendes Studium stellt einen möglichen Weg dafür dar, der zunehmend von Lehrkräften beschritten wird. Die studierenden Lehrkräfte stehen vor der Herausforderung, die Ansprüche, die aus Studium, Beruf und familiärem Umfeld erwachsen, miteinander zu vereinbaren. Allerdings liegen für diese Studierendengruppe zu diesem Thema bisher keine empirischen Forschungsergebnisse vor. Ziel des Beitrags ist es, die im Verlauf eines Masterstudiums bei studierenden Lehrkräften auftretenden Beanspruchungen mit qualitativen und quantitativen Methoden zu untersuchen und in ihrer Bedeutung zu bewerten.
Ein Beitrag von Prof. Dr. Wolfram Rollett und Daniel Kittel
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Die geschlechtliche Gleichstellung ist ein erklärtes Ziel in den jüngsten Reformansätzen in der Hochschul- und Forschungslandschaft, um auf allen Ebenen (Studierenden, NachwuchswissenschafterInnen und ForscherInnen) die Dominanz traditioneller Rollen aufzubrechen, etwa bei der Gewinnung weiblicher Studierender in den MINT-Fächern. Eine entscheidende Rolle spielt in diesem Zusammenhang eine veränderte Hochschulfinanzierung und Mittelvergabe, die verstärkt professionelle (forschungsorientierte) Gleichstellungsstandards von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen einfordern. Dieser Beitrag thematisiert den Stellenwert von Genderkonzepten in den Forschungsanträgen, und zwar unter Rekurs auf die Antragsanforderungen der DFG.
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