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Forenthema: Online-Abstimmungstool für geheime/anonyme Beschlüsse?

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Online-Abstimmungstool für geheime/anonyme Beschlüsse?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie sicherlich bei Ihnen auch finden an der Uni Leipzig weiterhin Sitzungen der Berufungskommissionen auch online oder hybrid statt. Regelmäßig stehen wir hier vor der Herausforderung, über den Listenvorschlag geheim abzustimmen. Dazu nutzen wir bisher folgende Tools:

 

- WB-Moodle, das ziemlich kompliziert ist

- Polyas, für das wir die Rückmeldung erhalten haben, dass es sehr langsam ist und es viel Zeit in Anspruch nimmt, die Abstimmung einzurichten und es auch unverhältnismäßig lange dauert, bis das Ergebnis vorliegt

- BigBlueButton, ein Videokonferenzsystem, über das sehr problemlos entsprechende Abstimmungen erstellt werden können, das aber leider zum 31. März an unserer Universität eingestellt wird.

 

Nutzen Sie Tools, die Sie empfehlen können? Für unsere Kommissionsbeschlüsse benötigen wir keine Ausweisung separater Statusgruppen, es reicht eine einfache Abfrage Ja/Nein/Enthaltung.

 

Für Hinweise wären wir sehr dankbar.

 

Viele Grüße aus Leipzig

Ulrike Gätke-Heckmann

 

 

Liebe Frau Gätke-Heckmann, liebe Ulrike, wir haben uns an der JLU Gießen vor einigen Jahren die gleiche Frage gestellt, als ein anderes Videokonferenzsystem bei uns eingestellt wurde. Letztlich ist es bei uns bei den geheimen Listenbeschlüssen auf ein Stud.IP-Abstimmungstool hinausgelaufen. Unsere Stabsabteilung Lehre, die damit recht viel arbeitet, hat gemeinsam mit dem Hochschulrechenzentrum eine bebilderte Handreichung entwickelt, die öffentlich einsehbar sein sollte ("Online‐Abstimmungen für Gremiensitzungen mit Stud.IP"). Wenn die Uni Leipzig Stud.IP nutzt, könnte das eine gute Alternative sein. Das Abstimmungstool leistet in unseren Kommissionen und auch in den weiteren Gremiensitzungen jedenfalls zuverlässig und ohne technische Probleme gute Dienste. Einer unserer Fachbereiche arbeitet in der Lehre häufig mit Mentimeter und hat hin und wieder hierüber eine geheime Abstimmung über den Berufungsvorschlag organisiert. Auch das hat technisch gut geklappt und wurde von der Rechtsabteilung akzeptiert. Herzliche Grüße aus Gießen Sascha (Ulrich-Michenfelder)
Lieber Sascha, danke für die zwei Hinweise! Zu Stud.IP muss ich mal in unserem Rechenzentrum nachfragen. Mentimeter nutzt eine unserer Fakultäten, das haben wir uns auch schon mal kurz angesehen, es macht leider einen sehr technischen Eindruck und ist nur auf Englisch verfügbar (vielleicht haben wir auch was übersehen). Viele Grüße Ulrike
Liebe Kolleginnen und Kollegen, an der FAU verwenden wir das webbasierte Berufungsportal von LA2. Dort ist ein Abstimmungstool für die Berufungsausschüsse intergriert. Wir haben da von Datenschutz und Datensicherheit prüfen und lassen, und es wurde für gut befunden. Es ist leicht in der Handhabung und man bekommt eine ausreichenden Dokumentation, z.B. für Protokolle o.ä. Herzliche Grüße aus Erlangen Karolin Benker-Kuchenreuther
Liebe Frau Benker-Kuchnreuther, danke für den Hinweis auf LA2. Ich hatte so was im Hinterkopf, dass die ein solches Tool anbieten. Jetzt weiß ich es :-) Wir nutzen das Berufungsportal von Valucon, da ist bisher leider keine Möglichkeit zur geheimen Abstimmung enthalten. Viele Grüße Ulrike Gätke-Heckmann
Liebe Frau Gätke-Heckmann, liebe Kolleginnen und Kollegen, Abstimmungen in der zentralen TT-Kommission führe ich als Umfragen über den DFN-Terminplaner durch, wobei keine Namen der Evaluierten angegeben werden, sondern lediglich die Nummer des TOPs. Die Kommissionsmitglieder stimmen durch die Verwendung von Fantasienamen anonym ab. Bei dem Anlegen der Umfrage kann man direkt ein Ablaufdatum anlegen und vorher bei Bedarf das Umfrageergebnis abspeichern. Viele Grüße aus Bonn, Katharina Schröder
Liebe Frau Schröder, vielen Dank für den Tipp mit dem DFN-Planer! Wir haben das ausprobiert mit dem Tool "Andere Umfrage" und dort testweise einen Listenvorschlag inklusive Namen der Listenplatzierten zur Abstimmung gestellt. Das hat mit den entsprechenden optionalen Einstellungen gut funktioniert, so dass nur die Organisatorin der Umfrage die Ergebnisse sieht und nur für genau eine der Optionen (Ja/Nein/Enthaltung) gestimmt werden konnte. Das könnte tatsächlich eine Lösung für die Abstimmung in Berufungskommissionen oder Evaluationskommissionen sein. Allerdings konnte man über den verschickten Link mehrfach vom selben Rechner aus abstimmen. Haben Sie das Problem auch? Haben wir eine Möglichkeit der Einstellung/Beschränkung übersehen? Und warum haben Sie entschieden, die Namen der Evaluierten nicht zu nennen? Bei einem Listenvorschlag mit zwei, drei oder mehr Namen stelle ich mir das recht schwierig vor. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich noch mal dazu melden würden. Vielen Dank und viele Grüße Ulrike Gätke-Heckmann
Liebe Frau Gätke-Heckmann, an der Uni Wien ist für Abstimmungen die Spezial-Software POLYAS im Einsatz (www.polyas.de). Mit vielen Grüßen Franziska Kurka