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Transparenz bei der Begutachtung ist nicht nur in Deutschland ein Thema. Ein Blick über die deutschsprachigen Organisationen hinaus zeigt, dass das Rebuttal-Verfahren, bei dem die Gutachten den Antragstellern vor der Entscheidung zur Stellungnahme vorgelegt werden, und die Bekanntgabe des Panels anderswo in Europa Standard sind.
Quellen:Thamar Klein, Alexandra Kraatz und Stefan Hornbostel beschäftigen sich am „Beispiel der Sonderforschungsbereiche“ der DFG mit „Begutachtungsprozessen im Wettbewerb um Drittmittel“. In ihrem Beitrag gehen sie den Fragen nach, welche Effekte sich aus der zunehmend wettbewerblichen Mittelverteilung für Wissenschaftler/innen als Gutachtende und Antragsstellende ergeben und wie sich diese Effekte auf den Begutachtungsprozess auswirken. Wie ‚messen‘ peers während bzw. in der Begutachtung eigentlich Qualität und Exzellenz und welche Effekte sowie gruppendynamische Prozesse können während dieser Gruppenbegutachtungen auftreten? Wie werden während der Gruppensitzungen individuelle Einschätzungen in kollektive Beschlüsse transformiert? Und inwiefern übt die Wettbewerbssituation einen Einfluss auf Beratungs- und Begutachtungsverfahren aus?
Quellen:Pro und Contra
Quellen:Erschienen in der duz - Deutsche Universitätszeitung vom 16.12.2011 (duz MAGAZIN 1/2012) Ob in Brüssel, Berlin oder Bonn: Die Zeiten, in denen Gutachter allein im stillen Kämmerlein über Forschungsanträge urteilten, sind weitgehend vorbei. Heute erfolgt die Entscheidungsfindung in Ausschüssen. Das ist gefährlich, sagen Experten und warnen vor der Dominanz renommierter Wissenschaftler. Ein Beitrag von Johann Osel.
Quellen:Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen hat in der Praxis der von ihr betreuten Verfahren der Forschungsevaluation häufig festgestellt, dass in den Hochschulen, aber auch im Wissenschaftsministerium ein erheblicher Beratungsbedarf zur Durchführung effizienter Berufungsverfahren besteht. Sie hat deshalb eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um Leitlinien einer qualitätsorientierten Berufungspolitik zu erarbeiten. Dieses Papier bildet die Vorschläge der Arbeitsgruppe ab und bietet Anregungen zu einem qualitätsorientierten Berufungsverfahren, das in eine umfassende Strategie der Hochschulen und Fakultäten zur Profilbildung eingebettet ist.
Quellen: