
Berufungsverfahren sind integraler Bestandteil des universitären Lebens. Sie führen manchmal auch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Conrad Ostermeyer ist Rechtsanwalt, Justiziar im Deutschen Hochschulverband und DHV-Landesgeschäftsführer Thüringen.
Quellen:
| Veranstalter: | - | ||
| Ort: | - | ||
| Start: | Ende: | ||
| Kontakt: | Dr. Heide Klug | ||
| Ort: | 60629 Frankfurt am Main | ||
| Web: | https://www.uni-frankfurt.de/39892030/berufungs_bleibeangelegenheiten | Bewerbungsfrist: | 06.10.20 |
Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 48.000 Studierenden und rund 5.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung besitzt die Goethe-Universität ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Modernität und fachlicher Vielfalt. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität Frankfurt auf fünf Campus in insgesamt 16 Fachbereichen über 100 Studiengänge an und besitzt gleichzeitig eine herausragende Forschungsstärke.
Im Bereich Human Resources, Abteilung Berufungen der Goethe-Universität ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer*eines
Referentin*Referenten für Berufungen (m/w/d)
(E13 TV-G-U)
zu besetzen. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar und kann auch von zwei Personen jeweils in Teilzeit ausgeübt werden. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U). Die Abteilung Berufungen ist verantwortlich für alle operativen und konzeptionellen Themen im Zusammenhang mit der Berufung von Professorinnen und Professoren an die 16 Fachbereiche der Goethe-Universität. Das Team begleitet die Berufungsverfahren von der Anbahnung der Ausschreibung bis zum Abschluss der Verfahren. Hierzu gehören auch die Vor- und Nachbereitung entsprechender Berufungs- und Bleibeverhandlungen sowie die Durchführung von Evaluationen. Innerhalb dieser Abteilung bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Aufgabengebiet.
Ihr Aufgabengebiet
Ihr Profil
Mit diesen Voraussetzungen bieten wir Ihnen ein vielfältiges, innovatives Arbeitsumfeld mit interessanten Gestaltungsmöglichkeiten für die universitäre Weiterentwicklung.
Die Goethe-Universität tritt für die Gleichberechtigung ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.
Sie suchen eine spannende Herausforderung im Wissenschaftsmanagement? Dann richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit allen üblichen Unterlagen bitte bis zum 06.10.2020 an die Goethe-Universität, Bereich Human Resources, Dr. Heide Klug, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main, vorzugsweise per E-Mail als PDF-Datei an: personalabteilung@uni-frankfurt.de. Beachten Sie bitte, dass Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden entstandene Kosten von der Goethe-Universität nicht erstattet.
Neben den gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen legen Berufungskommissionen einen Katalog mit Muss- und Kann-Kriterien für die Auswahlentscheidung auf eine Professur fest. So genannte Alleinstellungsmerkmale erhöhen die Chance auf eine Berufung und steigern auch die Verhandlungsmöglichkeiten.
Quellen:Wenn eine Wissenschaftlerin bzw. ein Wissenschaftler zugleich in eine W2- oder W3-Professur an einer Hochschule und in eine Leitungs- oder Forschungsposition an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung (AUF) berufen wird, spricht man von einer „Gemeinsamen Berufung“. Hauptsächlich wird sie als Beurlaubungs-, Erstattungs- oder Nebentätigkeitsmodell praktiziert. Die RWTH Aachen nutzt dieses Instrument seit vielen Jahren, um mit den AUFs zusammenzuarbeiten. Wie funktioniert eine „Gemeinsame Berufung“, gehen dabei beide Seiten als Gewinner hervor? Fragen an den Rektor der RWTH Aachen.
Quellen:Nimmt ein Bewerber bzw. eine Bewerberin eine bedeutende Position in der Kunst ein? Das ist ein wesentliches Kriterium für eine Berufung an die Universität der Künste Berlin (UdK). Einblicke des Präsidenten in das Berufungsgeschehen der UdK, die mit über 70 Studiengängen, mehr als 200 Professorinnen und Professoren und rund 3 500 Studierenden das ganze Spektrum der Künste und der auf sie bezogenen Wissenschaften umfasst – und die damit zu den größten, vielseitigsten und traditionsreichsten künstlerischen Hochschulen der Welt gehört.
Quellen:Insbesondere die in den Hochschulgesetzen der Länder Brandenburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Thüringen sowie für den Bund im Beamtengesetz niedergelegten Befristungsregelungen bei der Erstberufung begegnen erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken.
Quellen:| Kontakt: | - | ||
| Ort: | 99423 Weimar | ||
| Web: | - | Bewerbungsfrist: | 25.09.14 |
Im Büro des Rektors der Bauhaus-Universität Weimar ist zum 1. November 2014 die Stelle einer/eines
Referent/in
zu besetzen. Die Stelle ist befristet für die Dauer der Amtszeit des Rektors bis zum 12.04.2017.
Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden.
Aufgabengebiete:
Einstellungsvoraussetzungen:
Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre Bewerbung, mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen, richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer GB/RA-16/14 bis zum 25. September 2014 ausschließlich elektronisch, zusammengefasst in einem PDF-Dokument, an:
Eingebettet in die „Dialoginitiative Gleichstellung und Qualitätsmanagement an niedersächsischen Hochschulen“ wurde 2009 unter Beteiligung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), des Vorstands der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) und des Vorstands der Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) das Benchmarking-Verfahren „Qualitätssicherung in Berufungsverfahren unter Gleichstellungsaspekten“ mit Unterstützung durch die Hochschul-Informations-System (HIS) GmbH durchgeführt. In diesem Rahmen haben sieben niedersächsische Universitäten und Hochschulen ihrer Berufungsprozesse eingehend analysiert und Maßnahmen für die Sicherung von Qualität und Gleichstellung in Berufungsverfahren ausgearbeitet (siehe auch LNHF 2011). Die Zielsetzung der beteiligten Hochschulen war es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die eine konsequente Berücksichtigung von Gleichstellungsaspekten in Berufungsverfahren ermöglichen und damit die Chancengleichheit von Frauen in Berufungsverfahren steigern.
Ein Beitrag von Martina Dömling und Dr. Thomas Schröder.
Quellen: