
Universitäre Start-ups schaffen oft nicht die Entwicklung in ein großes Unternehmen. Professor Karl Leo geht den Gründen nach.
Prof. Dr. Karl Leo ist Direktor des Instituts für Angewandte Physik sowie des „Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP)“ an der TU Dresden.
Zum Standpunkt: Ausgründungen in Deutschland - was läuft schief?
Quellen:Mehr Geld ins Hochschulsystem lenken, Förderung an Erfolgskriterien knüpfen, Digitalisierung und Zukunftstechnologien fördern: Dr. Thomas Sattelberger über die Wahlkampfziele der FDP. Er ist Sprecher der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten für Innovation, Bildung und Forschung, hat Betriebswirtschaft studiert und war Manager in deutschen Großkonzernen.
Das Interview führte Annick Eimer.
Quellen:Für viele Hochschulleitungen ist Transfer nur ein Nebenschauplatz. Warum sich das dringend ändern muss – dazu ein Gespräch mit dem Politiker und Wirtschaftsexperten Thomas Sattelberger.
Das Interview führte Veronika Renkes
Quellen:Unternehmensgründungen tragen dazu bei, das an Hochschulen erzeugte Wissen in die Gesellschat zu tragen. Wie dieser Transfer gelingt und welchen Herausforderungen sich die Hochschulen dabei stellen.
Von Andreas Burger, Leiter des Forschungsreferates der Hochschule Konstanz,
und Fritz Krieger aus dem Centrum für Entrepreneurship und Transfer (Bereich Schutzrechte und Transfer) der Technischen Universität Dortmund
Universitäten gelten als Ideenschmieden, doch noch nur wenige Akademiker gründen ein Unternehmen. Mit kostenloser Beratung, Räumen und Kontakten versuchen Hochschulen, ihren Studierenden eine Alternative zur Festanstellung oder Karriere in der Wissenschaft zu eröffnen.
Von Ingrid Weidner
Quellen:Die deutsche Hochschullandschaft ist primär durch zwei Arten von Hochschulen – Universitäten und Fachhochschulen – geprägt, die durch abweichende Gewichtungen von Forschung und Lehre sowie unterschiedliche inhaltliche Ausrichtungen gekennzeichnet sind.
Frühere Studien zu wissensbasierten Effekten von Hochschulen sind überwiegend als Fallstudien konzipiert und beinhalten selten eine explizite Unterscheidung zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Die Studie von Christian Warnecke schließt mit der umfassenden Analyse des Transfergeschehens differenziert nach den beiden Hochschultypen für ganz Deutschland diese Forschungslücke.
Basierend auf einer repräsentativen deutschlandweiten Hochschullehrerbefragung (7.500 Antworten), wurde die Rolle beider Einrichtungen im „Regionalen Innovationssystem“ insbesondere hinsichtlich Transferintensität und Transferreichweite der einzelnen Wissenstransferkanäle untersucht.
Universitäten sind stärker grundlagenorientiert! Diese Erwartung bestätigte die Studie u.a. durch die sehr hohe Bedeutung von Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und die vergleichsweise geringe von Kooperationen mit Privatunternehmen. Zudem zeigte sich eine größere Relevanz von Spin-Off-Gründungen mit einem hohen Forschungsbezug. Fachhochschulen sind stärker praxisorientiert! Belegt wird dies durch die stärkere Integration von Praxisakteuren in die Lehrtätigkeit und die größere Bedeutung von Kooperationen mit Unternehmen der Privatwirtschaft. In die gleiche Richtung deutet auch die höhere Relevanz von Spin-Offs mit einem eher geringen Forschungsbezug.
Weitere interessante Detailansichten zum deutschen Hochschul-/Innovationssystem können in der Studie von Christian Warnecke nachgelesen werden:
Universitäten und Fachhochschulen im regionalen Innovationssystem - Eine deutschlandweite Betrachtung (ISBN: 978-3-8196-1029-5)
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Sie werden gerne als innovatives Allheilmittel gegen Rationalisierungszwang und Wettbewerbsdruck angepriesen: Akademische Spin-offs. Trotz allem Engagement von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stellen sich erste Erfolge aber nur langsam ein. Michael Sondermann geht der Frage nach, in welchem Umfang solche Gründungen aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung überhaupt zur wirtschaftlichen Prosperität beitragen können.
Quellen:Fortschritte in der Transport- und Kommunikationsinfrastruktur sowie die Aufhebung von Zollschranken und Kartellen ermöglichten den günstigen weltweiten Zugang zu Waren und Informationen. Unternehmen nutzten Chancen dieser Entwicklungen oder reagierten auf entsprechende Bewegungen ihrer Wettbewerber durch Rationalisierung und Verlagerung von Tätigkeiten geringer Wertschöpfung in Niedriglohnländer. Seitdem werden die Themen „Innovation“ und „Unternehmensgründung“ als Mittel gegen drohende Wohlstandsverluste von Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ununterbrochen diskutiert.
Quellen: