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Liebe Nutzerinnen und Nutzer von »wissenschaftsmanagement-online«,

natürlich beherrschen die Entscheidungen vom Freitag zu den drei großen Wissenschaftspakten und die Einigung auf ein Paket von 160 Milliarden Euro die Köpfe und Schlagzeilen (mehr dazu bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, Hochschulrektorenkonferenz, beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wissenschaftsrat, beim Stifterverband, von der GEW und in allen Leitmedien). Dabei geht das Alltagsgeschäft fast unter.
Dennoch wollen wir Sie auch heute wieder mit Anregungen in Form von Stellenangeboten, Fachbeiträgen, Weiterbildungen und Veranstaltungen versorgen, last but not least auch zur ZWM-Jahrestagung "Wissenschaft in der Gesellschaft" am 2. und 3. Juli in Bonn.
Mehr einschlägige Beiträge und Angebote finden Sie stets auf unserem Portal unter wissenschaftsmanagement.online. Schauen Sie gerne vorbei, wir freuen uns über Ihr Interesse!

Es grüßt Sie
Ihre WIM’O-Redaktion

STELLENANGEBOTE
  
img1Technische Informationsbibliothek (TIB)
Postdoktorand*in (m/w/d)
Ort: 30167 Hannover, Bewerbungsfrist: 09.05.19
  
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Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter“ und „Quantum Universum“ der Universität Hamburg

Referent(m/w/d) für Diversity und Gleichstellung
Ort: 22761 Hamburg, Bewerbungsfrist: 10.05.19
  
img1NAKO-Gesundheitsstudie
Zwei Projektmanager (m/w/d)

Ort: 69123 Heidelberg, Bewerbungsfrist: 17.05.19

  
img1Deutsches Resilienz Zentrum (DRZ) Mainz
Leitung Gruppe Personal und Recht

Ort: 55131 Mainz, Bewerbungsfrist: 19.05.19

  
img1Universität Hamburg
Referent (m/w/d) – EGR. 13/14 TV-L

Ort: 20148 Hamburg, Bewerbungsfrist: 20.05.19

  
img1Universität Kassel
Referent/in (m/w/d) für Akademisches Controlling

Ort: 34117 Kassel, Bewerbungsfrist: 28.05.19

  
img1SRH Hochschule Heidelberg
Qualitätsmanager w/m/d im Hochschulwesen

Ort: 69123 Heidelberg, Bewerbungsfrist: 30.05.19

  
img1Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung
Departmental Scientific Coordinator

Ort: 50829 Köln, Bewerbungsfrist: 31.05.19

  
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Ingenieur/in Maschinenbau, Bauingenieur/in, Wirtschaftsingenieur/in o. ä. Leitung Technische Infrastruktur

Ort: 12489 Berlin, Bewerbungsfrist: 29.06.19

  
img1Universität Erfurt
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit überwiegend Aufgaben in der Lehre als Akademischer Rat/Akademische Rätin auf Zeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät

Ort: 99105 Erfurt, Bewerbungsfrist: 30.06.19

BEITRÄGE & ARTIKEL
  
img2von Dr. Hubert Detmer
Die Zielvereinbarung anlässlich von Besoldungsverhandlungen

Zielvereinbarung ist nicht gleich Zielvereinbarung und nicht alle sind unbedingt fair für die Wissenschaftler. Eine Übersicht über deren Ausgestaltung an deutschen Universitäten von Dr. Hubert Detmer, Rechtsanwalt und stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes.

  
img2Interview mit Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker
Die Komfortzone verlassen - Ingenieure und ihre gesellschaftliche Verantwortung

Welches Verantwortungsbewusstsein müssen Ingenieurinnen und Ingenieure angesichts wachsender weltweiter Probleme wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum haben? Sind sie nur Dienstleister oder auch verantwortungsvolle Mitgestalter? Wie sehr müssen sie sich politisch einbringen? Antworten aus bauingenieurwissenschaftlicher Sicht.

  
img2von Dr. Sabrina Disch, Dr. Julia Kowalski, Dr. Kerstin Ludwig und Dr. Susanne Mohr
Plädoyer für mehr Transparenz - Anmerkungen zum Tenure-Track-Programm
Das von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz verabschiedete Tenure-Track-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses geht im Frühjahr 2019 in die zweite Runde. Eine Analyse von Mitgliedern der AG Hochschulpolitik des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.
  
img2von Prof. Dr. Emil Jürgen Zöllner
Mehr Erregung, bitte

Um das Vertrauen in die Wissenschaft zurückzugewinnen, ist eine neue Qualität der Qualitätssicherung überfällig. Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Emil Jürgen Zöllner, seit 2012 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Charité in Berlin.

  
img2von Karl Ulrich Saß
„Wenn wir gemeinsam die Verantwortung tragen, dann müssen wir uns auch ein bisschen verschwören“ - Innovationsmechanismen im Universitätsmanagement am Beispiel der TU Darmstadt

Die TU Darmstadt wird häufig als Vorreiter für Hochschulautonomie und innovatives Hochschulmanagement genannt. Der Beitrag versucht diesen Befund, der bis heute fortwirkt, aus der Retroperspektive zu analysieren und bis heute gültige "lessons learnt" herauszuarbeiten, u.a. indem er leitfadengestützte Interviews aus den "Hochzeiten" der Darmstädter Hochschulautonomie 2010/2011 betrachtet.

  
img2von Annick Eimer
Alles schaut auf Straßburg

Im Mai wird das europäische Parlament neu gewählt. Was die Parteien in ihren Wahlprogrammen zu Forschung und Bildung versprechen und was Vertreter von Wissenschaftsorganisationen ihnen ganz oben auf die To-do-Liste schreiben. Für diesen Beitrag hat die duz die Wahlprogramme derjenigen deutschen Parteien ausgewertet, die bei den letzten Europawahlen (2014) die meisten Stimmenanteile erhielten. Das waren die CDU mit 30 Prozent, die SPD (27,3) die Grünen (10,7), die AfD (7,1), die CSU (5,3) und die FDP (3,4).

  
img2von Dr. rer. nat. Tanja Gabriele Baudson
Die Hochschulen in wirtschaftlicher Hand: Wieviel Wettbewerb verträgt die Wissenschaft?

Effizienz, Produktivität und Verwertbarkeit. Das Wissenschaftssystem unterliegt diesem Trend ebenso wie alle anderen Teilsysteme der Gesellschaft. Dabei ist die Freiheit der Wissenschaft zu kostbar, um sie ökonomischen Prinzipien und Profitinteressen zu opfern.

  
img2Interview mit Dieter Imboden (em.)
Im Lande Humboldts - Die deutschen Universitäten zwischen Unterfinanzierung und Hochleistungsdruck

Die 2005/2006 gestartete Exzellenzinitiative diente u.a. dazu, eine deutlichere vertikale Differenzierung zwischen den Universitäten voranzutreiben. Eine stärkere Leitung der Universitäten war nach Ansicht der Imboden-Kommission wünschenswert. Die Universitäten sollten so international wettbewerbsfähiger und Spitzenforschung sichtbarer gemacht werden. Wo steht das deutsche Universitäts- und Forschungssystem heute?
Die Fragen an Dieter Imboden, emeritierter Professor für Umweltphysik im Departement Umweltwissenschaften an der ETH Zürich, stellte Vera Müller.

WEITERBILDUNG
  
img3Vier Module à drei Tage ab 24.06.2019 – ZWM e.V. – Waischenfeld, Hildesheim, Eisenach, Hamburg
Lehrgang für Persönliche ReferentInnen 2019
hier sind nur noch wenige Plätze frei
  
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Zwei Module à vier Tage ab 23.09.2019 – ZWM e.V. – Waischenfeld, Erfurt

Lehrgang für ForschungsreferentInnen 2019
 
  
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03.06.2019 – Caritasverband e.V., Frankfurt/Main

Kapazitätsverordnung: Update rechtliche Aspekte
 
  
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06.06.2019 – Caritasverband e.V., Frankfurt/Main

Interne Mittelverteilung
 
  
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12. – 13.06.2019 – Hotel Franz, Essen

Qualitätsmanagement in der Verwaltung
 
  
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13. – 14.06.2019 – Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt

Prozesse gestalten und optimieren
 
  
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17. – 18.06.2019 – Hoffmanns Höfe, Frankfurt/Main

Berufungsmanagement – Überblick
 
  
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19.06.2019 – Fritz Thyssen Stiftung, Köln

Politische Kommunikation von Wissenschaftseinrichtungen
 
  
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27.06.2019  – TOP Tagungszentrum AG, München

Personal- und Arbeitsrecht
 
  
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08.07.2019 – Agora Hotel, Münster

Das richtige Entgelt für mein Personal nach TV-L und TVöD – für Nicht-JuristInnen
 
  
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08. – 09.07.2019 – Hoffmanns Höfe, Frankfurt/Main

WiP-ExpertInnengespräch: Digitale Transformation
 
  
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20. – 21.08.2019 -. Tagungshaus Priesterseminar, Hildesheim

Etablierung und Umsetzung von Tenure-Track-Professuren
 
  
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23.08.2019 – Harnack-Haus, Berlin

Das WissZeitVG – Einführung
 
  
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05.–06.09.2019 – Hotel Grenzfall, Berlin

Gemeinsame Berufungen
 
  
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18.09.2019 – Fritz Thyssen Stiftung, Köln

Kapazitätsverordnung und -berechnung
 
  
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19.–20.09.2019 – Agora Hotel, Münster

Intensiv-Training Change Management
 
  
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24.–27.09.2019 – Mariaspring bei Göttingen

Campus 2019 – Strategieentwicklung in Wissenschaftsorganisationen
 
  
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30.09.–01.10.2019 – Tagungshaus Priesterseminar, Hildesheim

Erarbeitung einer digitalen Strategie – how to?
 
  
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02.10.2019 – TOP Tagungszentrum, München

Rechtsformen in der Wissenschaft
 
  
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10.10.2019 – Hotel NeuHaus, Dortmund

Arbeitszeugnisse rechtssicher gestalten und lesen – für wissenschaftliche Führungskräfte
 
  
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24.–25.10.2019 – Hoffmanns Höfe, Frankfurt/Main

Wissenschaftsrecht - Überblick
 
  
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04.–06.11.2019 – Harnack-Haus, Berlin

WiP-ExpertInnengespräch „Wissenschaftsmanagement at the top“
 
SAVE THE DATE
  
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BMBF-Forum International 2019: „The Future of Work“ am 21. und 22. Mai in Berlin

Von der Wissenschaft erwarten die Menschen Antworten darauf, wie die Arbeitsplätze von morgen gestaltet werden können. Das Bundesforschungsministerium lädt daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Akteure aus Bildung, Wirtschaft und Politik ein, diese Fragen disziplinübergreifend und international im Rahmen des ersten BMBF-Forums International „The Future of Work – Die Zukunft der Arbeit international gemeinsam gestalten“ am 21. und 22. Mai 2019 in Berlin zu diskutieren. Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer erwarten Keynotes (u.a. von Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin, und Dr. Daniel Susskind, University of Oxford), praxisnahe Workshops und eine Ausstellung mit interaktiven Exponaten zu aktuellen Projekten im Themenfeld Zukunft der Arbeit. In vielfältigen Formaten haben sie Gelegenheit, sich mit anderen Expertinnen und Experten auszutauschen, eigene internationale Aktivitäten zu präsentieren und sich mit potenziellen Partnern zu vernetzen. Das BMBF-Forum International 2019 „The Future of Work – Die Zukunft der Arbeit international gemeinsam gestalten“ wird als zweitägige Konferenz in Berlin stattfinden und gleichzeitig den Auftakt der gleichnamigen internationalen BMBF-Forschungsmarketingkampagne „The Future of Work“ in den Zielländern Frankreich, Japan und USA bilden.


Nähere Informationen unter: www.bmbf-forum-international.de

Zur Anmeldung
  
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Exzellente Hochschullehre gesucht: Stifterverband schreibt Ars legendi-Preis 2019 aus

Der Stifterverband lobt zum 14. Mal den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre aus. Dieses Jahr ist der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Preis dem "Lehren als wissenschaftliche Tätigkeit" gewidmet.

Mit dem diesjährigen Thema "Lehren als wissenschaftliche Tätigkeit" fördert der Stifterverband das sogenannte Scholarship of Teaching and Learning, das heißt die wissenschaftliche Auseinandersetzung von Hochschullehrenden in den Fachwissenschaften mit ihrer eigenen Lehre. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den erzielten Wirkungen der Lehre bei den Studierenden.

Eigenbewerbungen und Vorschläge für den Ars legendi-Preis können bis zum 5. Juli 2019 eingereicht werden. Nach der Entscheidung der Jury – zusammengesetzt aus Hochschullehrern und Hochschuldidaktikern sowie Studierenden – wird der Preis im Herbst übergeben.

Der Ars legendi-Preis gehört zu den höchstdotierten und angesehensten Lehrpreisen an Hochschulen. Er ist der einzige Preis, der bundesweit, hochschul- und fachübergreifend verliehen wird. Der Preis soll die große Bedeutung der Hochschullehre unterstreichen. Mit der Auszeichnung will der Stifterverband Lehrenden einen karrierewirksamen Anreiz bieten, sich in der Hochschullehre zu engagieren und gute Lehre über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu entwickeln. Gleichzeitig soll der Preis dazu beitragen, die Qualität der Lehre als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen und als strategisches Ziel ihres Qualitätsmanagements zu profilieren.


Ausführliche Informationen und Bewerbungsunterlagen
  
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OpusPrimum - Förderpreis für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation des Jahres

Bis zum 15. August 2019 können Verlage jeweils bis zu drei deutschsprachige Neuerscheinungen bei der VolkswagenStiftung einreichen, die von einem Autor, einer Autorin oder einem Autorenduo verfasst wurden; Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Opus Primum richtet sich an junge Wissenschaftler(innen), die in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein sollten. Prämiert werden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren publizierte Dissertation von hoher wissenschaftlicher Qualität, gut lesbar geschrieben und auch einem breiten Publikum verständlich sein muss. Für den Opus Primum Förderpreis 2019 in Höhe von 10.000 Euro können Bücher mit einem Erscheinungsdatum zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 15. Oktober 2019 eingereicht werden.


Nähere Informationen und das Bewerbungsformular unter www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/opus-primum

  
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Call for Papers für die ZFHE zum Themenheft „Forschungsperspektiven auf Digitalisierung in Hochschulen“

Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Auch die Bildungsorganisation Universität/Hochschule muss sich Fragen von und (externen) Erwartungen an Digitalisierung stellen. Herausfordernd ist, dass mit den technischen und gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen stets die ganze Organisation Hochschule in Forschung und Lehre betroffen ist, nicht nur einzelne Akteure wie die Hochschulleitung, Medieneinrichtungen oder Lehrende und Studierende. Digitalisierung als Prozess stellt damit Anforderungen an Hochschulen, die nur mit Weitblick, Selbstbewusstsein und im Dialog bewältigt werden können. Auch konkrete Forschungsperspektiven werden zum Teil erst eruiert bzw. interdisziplinär zusammengeführt, wenn Forschungsfragen mit der Existenz bestimmter Technologien entstehen bzw. beantwortet werden können (z.B. Learning Analytics, Big Data, Ethik der Informatik). Unter anderem deshalb werden partizipative Hochschulentwicklungsprozesse angeregt – mit externer Hilfe mancherorts auch umgesetzt, um die Komplexität zu reduzieren und Hochschulen durch äußere Impulse zu unterstützen bzw. weiterzuentwickeln.

Für den Call sind besonders Beiträge und Einreichungen von Interesse, die sich umfassende und übergreifende Fragen der Digitalisierung in Hochschulen stellen und diese Fragen zwischen Hochschul- und Mediendidaktik, E-Learning und Hochschulforschung, Informatik, Erziehungs- und Sozialwissenschaften o. ä. Bezugsdisziplinen bearbeiten. Ziel ist es, Schlaglichter auf ein derzeit bildungspolitisch hoch relevantes Thema ausgehend von der Binnenperspektive der Hochschule(n) zu werfen. Dabei sind sowohl theoretisch-konzeptionelle als auch empirische Beiträge auf unterschiedlichen Gestaltungsebenen von Hochschulen erwünscht.

Die vollständigen Beiträge müssen bis 30. September 2019 eingereicht werden.


Nähere Informationen

 

LAST BUT NOT LEAST
  
img302.-03.07.2019 in Bonn
ZWM-Jahrestagung 2019 zum Thema „Wissenschaft in der Gesellschaft“

Die State of the Art-Tagung 2019 des ZWM ist dem Thema ‚Wissenschaft in der Gesellschaft – Selbst- und Fremdwahrnehmung von Qualität und Verantwortung‘ gewidmet. Mit der Tagung trägt das ZWM zu einer gegenwärtig hoch relevanten und vielschichtigen Debatte bei.

Wissenschaft folgt einer Eigenrationalität und kann dafür auf eine verfassungsrechtlich geschützte Freiheitsgarantie vertrauen. In vielen Staaten gibt es einen gesellschaftlichen Konsens darüber, dass Forschung eine wesentliche Grundlage für den Fortschritt der Menschheit ist. Sie dient der Wissensvermehrung und fördert Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit der Menschen sowie den Schutz der Umwelt. In die gesellschaftliche Resonanz mischen sich allerdings zunehmend Skepsis, wenn nicht offenes Ressentiment.

Immer wieder geraten Projekte in die öffentliche Kritik, weil an deren Finanzierung oder an der Art ihrer Durchführung Anstoß genommen wird. Auch das Missbrauchsrisiko von unbestritten nützlichen Forschungsergebnissen durch Dritte zu schädlichen Zwecken (Dual-Use-Problematik) oder unwägbare Folgenabschätzungen für innovative Ansätze führen zu Verunsicherung. Fahrlässiges oder vorsätzliches Fehlverhalten von WissenschaftlerInnen erschüttert die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft.

Die Gesellschaft erwartet legitimerweise von der Wissenschaft, dass bei ihren wissenschaftlichen Leistungen die Qualitätsstandards und die gute wissenschaftliche Praxis des jeweiligen Faches eingehalten werden, dass die Wissenschaft mit ihrem Expertenwissen zum Gemeinwohl beiträgt und nicht vorrangig verborgene Eigeninteressen verfolgt. Die Wissenschaft setzt auf Selbstkontrolle und vertraut darauf, angemessen mit Ressourcen ausgestattet zu werden, um die Anforderungen auch auf hohem Qualitätsniveau erfüllen zu können und unter förderlichen Rahmenbedingungen zu arbeiten.

Wissenschaftlich erfolgreiche Forschung erfordert Transparenz vor allem durch einen freien Informationsaustausch und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen. Die einen werden publiziert, die anderen in akademischer Lehre vermittelt. Der Wissenstransfer erreicht dank größerer Bildungsbeteiligung, verstärkter Weiterbildungsaktivitäten und nahezu unbegrenzter Kommunikationsformen mehr und diverse gesellschaftliche Gruppen. Die so genannte Dritte Mission ist ein expliziter Aufruf zur Beteiligung an der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnis. Häufig als ein Beitrag zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung gedacht, stellt sich aber auch und gerade in diesem Bereich die Frage nach der wissenschaftlichen Qualität und nach der Relevanz der Beiträge.

Aus dieser komplexen Gemengelage entstehen vielfältige Spannungsverhältnisse, mit denen die AkteurInnen umzugehen haben. Verantwortliche in Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssen diese Spannungsverhältnisse nach innen und außen vermitteln und austarieren. Wissenschaft muss sich immer wieder neu in der Gesellschaft verorten.

In fünf Arbeitsgruppen wollen wir im Dialog verschiedene Handlungsfelder von und mit WissenschaftsmanagerInnen bearbeiten: Studiengangentwicklung, die gute wissenschaftliche Praxis / das Ombudswesen, Öffentlichkeitsarbeit, Forschungs- und Innovationsmanagement. Für den Eröffnungsvortrag konnten wir Prof. Dr. Antonio Loprieno, den Rektor a.D. der Universität Basel und Präsidenten der Akademien der Wissenschaften Schweiz, gewinnen. Am Abend des ersten Veranstaltungstages steht ein Podiumsgespräch unter dem Motto „Im Zweifel für die Freiheit? Gesellschaftliche Ansprüche und wissenschaftliche Praxis“ - moderiert von Dr. Patrick Honnecker, Dezernent Kommunikation und Marketing der Universität zu Köln. TeilnehmerInnen des Podiumsgesprächs werden u.a. sein: Dr. Christine Burtscheidt, Leiterin Wissenschaftspolitik und Strategieprozesse, Max-Planck-Gesellschaft; Barbara Frenz, Geschäftsführerin der Schleyer-Stiftung, welche den Universitas-Preis verleiht; sowie Prof. Dr. Klaus Tanner, Professor für Systematische Theologie und Ethik, Universität Heidelberg und Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Wissenschaftsethik der Leopoldina.


Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter
www.zwm-speyer.de/tagung_wissenschaft_in_der_gesellschaft.