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Eingestellt: 30.10.08 | Erstellt: 15.01.08 | Besuche: 3371
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Das Forschungsrahmenprogramm ein Jahr nach dem Start

Erste Erfahrungen des 7. EU-Rahmenforschungsprogramms zeigen eine inhaltliche und instrumentale Kontinuität zu den Programmen der vergangenen Jahre. Dennoch bringt das aktuelle Rahmenforschungsprogramm eine Vielzahl von Neuerungen wie etwa die Vollkostenrechnung mit sich, die zu einem deutlichen Bürokratieabbau im Antragsverfahren geführt haben. Auch führte die Zunahme der Förderbreite zu einer Überzeichnung des Programms, wenngleich eine Vielzahl der Anträge an formalen Fehlern oder der Antragssprache Englisch scheitert. Um diesen Antragsfehlern zu begegnen und eine nennenswerte deutsche Beteiligung am Forschungsrahmenprogramm zu gewährleisten, hat die Bundesregierung Nationale Kontaktstellen für das Europäische Forschungsrahmenprogramm eingerichtet, welche als Schnittstelle zwischen Antragstellern, Ministerien und Kommission fungieren und Antragsberatungen sowie Schulungen von Abtragsstellern durchführen. Auf der lokalen Ebene der Hochschulen, Forschungszentren, Unternehmen und Verbänden werden diese Kontaktstellen durch ein enges Netzwerk von EU-Referenten unterstützt, welche die Antragsteller vor Ort beraten.

Quellen:
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