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Eingestellt: 30.10.08 | Erstellt: 16.04.08 | Besuche: 2756
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Forschungsevaluation an der HU Berlin. Ein Erfahrungsbericht

Zur Evaluierung der Forschung kommen an der Humboldt Universität Berlin verschiedene Instrumente zum Einsatz. Hierzu zählen die von der jeweiligen Einrichtung selbst erstellten Forschungsberichte, Peer Reviews, Zielvereinbarungen und leistungsbezogene Mittelzuteilungen. Als Indikatoren dienen Drittmittelbilanzen, Publikationen, Auszeichnungen und Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen. Durch interne und externe Vergleiche soll die Forschungsevaluation der Einschätzung der Forschungsleistungen eines Fachs dienen und die Profilbildung befördern. Zudem fungiert sie als fachlich fundierte Basis für eine strategische Entwicklung, durchgeführt etwa im Rahmen von Zielvereinbarungen, und ist in der Lage, Wissenschaftlern und Drittmittelgebern eine valide Einschätzung der Forschungsleistungen zu liefern. Bei einer negativen Evaluation erleiden die Fächer jedoch nicht automatisch Stellen- oder Mittelkürzungen. Positiv evaluierte Fächer können wiederum den bisherigen „Ruf“ eines Faches bestätigen oder widerlegen. Schließlich führen „extreme“ Beurteilungen zu einer besonderen Aufmerksamkeit beim Präsidium.

Quellen:
16.04.2008, HRK Workshop, Mainz
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