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Eingestellt: 17.08.26 | Erstellt: 27.07.26
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"Immer der eigenen Faszination und Intuition folgen."

Auf Anfrage von Forschung & Lehre blickt Germanistin Eva Geulen auf ihren Beruf und ihr Leben. Schwarzmalern rät sie, über den Tellerrand zu schauen.

Zum Fragebogen "Am Ende optimistisch? Immer der eigenen Faszination und Intuition folgen" von Professorin Eva Geulen

Kurzvita von Professorin Eva Geulen: "Ich bin nach zwei Semestern Studium der Germanistik und Philosophie in Freiburg i.Br. Anfang 1983 als Au-pair zu einer jüdischen Akademikerfamilie in Baltimore gegangen. Es sollte höchstens ein Jahr in den USA sein. Aber es wurden zwanzig. Es kamen: ein Mann, ein absolviertes Promotionsstudium der Germanistik an der Johns Hopkins University, ein gemeinsames Kind und eine universitäre Laufbahn in den USA, zuerst als Postdoc-Stipendiatin der Mellon Foundation an der Stanford University, zuletzt als Associate Professor an der New York University. 2003 sind Mutter, Vater und Kind nach Deutschland umgezogen, von Manhattan zunächst nach Bonn, wohin ich unerwartet, da ohne irgendeinen deutschen akademischen Abschluss, berufen worden war. Es folgten 2012 drei Jahre an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M., bis ich im August 2015 die Leitung des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung in Berlin übernehmen durfte."

Quellen:
Erschienen in Forschung & Lehre 5-2026
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