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Eingestellt: 21.05.08 | Erstellt: 15.10.07 | Besuche: 4332
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Konstruktive Anregungen zum gegenwärtigen Reformprozeß des Wissenschaftssystems aus Sicht der Wissenschaftstheorie im Anschluß an P. Feyerabend und I. Lakatos

Öffentlich finanzierte Forschung läuft immer Gefahr, den Charakter von standardisierter Normalwissenschaft anzunehmen und Pfadabweichungen nicht im gewünschten Umfang zuzulassen. Der Grund dafür liegt in dem Umstand, dass das Handeln der über die Verteilung der Steuergelder bestimmenden Akteure von Risikominimierungsstrategien bestimmt wird. Dieser Beitrag erörtert Anregungen, die aus den an K. Proper anschließenden wissenschaftstheoretischen Diskussionen über die optimalen Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Erkenntnisgenerierung hervorgingen. Durch Rückgriff auf die Wissenschaftstheorie Paul Feyerabends und Imre Lakatos‘ sollen Kategorien gewonnen und diskutiert werden, die eine Bewertung der sich gegenwärtig vollziehenden Veränderungsprozesse erlauben. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie Normalwissenschaft möglichst minimiert, hingegen Kreativität, Originalität und Innovationen in der Wissenschaft durch wissenschaftspolitisch gestaltete Rahmenbedingungen möglichst stark motiviert werden können.

Quellen:
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