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Eingestellt: 01.11.08 | Erstellt:
01.11.08
Erhöhen oder erniedrigen bestimmte Governance-Strukturen die Motivation von Dozenten in der Lehre?
Quellen:Die Organisation Hochschule befindet sich derzeit in einem umfassenden Re- und Umstrukturierungsprozess. Ein zentrales Element betrifft die Frage nach den geeigneten Governance-Strukturen, um wissensintensive Organisationen wie Hochschulen möglichst adäquat zu steuern. Von der Einführung neuer Steuerungsinstrumente wird eine größere Effizienz und Effektivität erwartet - auch in der Lehre. Effizienz und Effektivität von Hochschulen muss sich letztlich an den eigentlichen »Produktionsprozessen« in Forschung und Lehre messen lassen. Im Zentrum steht demzufolge die individuelle Ebene von Wissenschaftlern. Effekte neuer Steuerungsformen für den Bereich der Forschung an Universitäten sind bereits hinreichend Gegenstand wissenschaftlicher Forschung (Jansen et.al. 2007).1 Ob die neuen Governance-Strukturen allerdings auch auf das Handeln der Wissenschaftler speziell im Bereich der Lehre Auswirkungen haben werden, und wenn ja welche, ist bisher noch nicht in den Blick genommen worden. Können extrinsische Anreize hinsichtlich der Lehre Handlungswirksamkeit entfalten oder wird stattdessen eine vorhandene intrinsische Motivation verdrängt. Anders ausgedrückt: Erhöhen oder erniedrigen bestimmte Governance-Strukturen die Motivation von Dozenten in der Lehre? Die in diesem Beitrag angestellten Überlegungen zeigen mögliche Effekte auf, die bei der Konzeption neuer Steuerungsformen beachtet werden sollten. 1 Hier ist insbesondere auf die Arbeiten der DFG-Forschergruppe „Governance der Forschung“ zu verweisen (http://www.foev-speyer.de/governance/inhalte/01_home.asp).
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