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Eingestellt: 25.02.13 | Erstellt: 25.02.13 | Besuche: 3824
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Matthäus-Effekte oder Governance-Effekte? Eine Analyse zur leistungsorientierten Mittelvergabe an den Medizinischen Fakultäten Deutschlands

Im Zuge der Einführung von Wettbewerbselementen an Hochschulen in den letzten Jahren nimmt die Leistungsorientierte Mittelvergabe (LoM) eine zentrale Stellung ein und wird inzwischen in Deutschland auch auf Fakultätsebene adaptiert. Empirische Befunde geben aber bisher keine eindeutigen Antworten auf Fragen zu ihrer Wirkung. So werden einerseits Matthäus-Effekte als Beispiel für nicht-intendierte Effekte der Steuerung über Drittmittelindikatoren genannt. Andererseits werden Erfolge in der Steigerung des Drittmittelaufkommens von Institutionen als Belege erfolgreicher Steuerung angesehen. Mit Ergebnissen multivariater Analysen hoffen wir Hinweise zur Beantwortung der Frage geben zu können, inwieweit Größen- bzw. Steuerungsmerkmale in Zusammenhang mit dem Drittmittelaufkommen stehen.

Quellen:
aus: Forschung Heft 3+4/2011, 4. Jahrgang, S. 105-110, (zus. mit Uta Landrock)Weiterführend zu diesem Thema (unter Einbeziehung der Leistungsgerchtigkeitswahrnehmung für die Zielerreichung):   Krempkow, Rene/ Landrock, Uta/ Neufeld, Jörg/ Schulz, Patricia, 2013: Intendierte und nicht-intendierte Effekte dezentraler Anreizsysteme am Beispiel der fakultätsinternen leistungsorientierten Mittelvergabe in der Medizin. Abschlussbericht des Projektes GOMED – Governance Hochschulmedizin. Berlin: IFQ Berlin.   Krempkow, René / Schulz, Patricia, 2012: Welche Effekte hat die leistungsorientierte Mittelvergabe? Das Beispiel der medizinischen Fakultäten Deutschlands. die hochschule 2/2012, S. 121-141.