Sie sind hier

Artikel
Eingestellt: 11.09.26 | Erstellt: 08.09.26
0
Noch keine Bewertungen vorhanden

Einschüchtern mittels Neutralitätsgebot? - Das wissenschaftliche Äußerungsrecht und seine Grenzen

Die wissenschaftliche Äußerungsfreiheit steht unter Druck. Ein vermeintliches Neutralitätsgebot wird unverhohlen zur Einschüchterung eingesetzt. Gleichzeitig haben wissenschaftsfeindliche
Kräfte Chancen auf politische Macht. Der Campus wird zur Austragung politischer Konflikte missbraucht und hierzu allenthalben eine „akademische Freiheit“ als Rechtfertigung bemüht. Wer zu Konfliktthemen forscht, kann damit im politischen Raum leicht anecken: Politische Milieus sind oft strukturell damit überfordert, wissenschaftliche Äußerungen schlicht als methodengeleiteten Beitrag zur Erkenntnis einzuordnen und zu schweigen.

Klaus Ferdinand Gärditz ist Professor für Öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Zum Artikel "Einschüchtern mittels Neutralitätsgebot?"

Quellen:
Erschienen in Forschung & Lehre 9-2026
  • Bisher keine Ordner/Dateien vorhanden.
  • von Redaktion WIM'O | 11.09.26 "Gerade Hochschullehrende verpflichtet ihr Amt auf wissenschaftliche Redlichkeit und Wahrheit, mithin auf fachliche Richtigkeit ohne Ansehung politischer Nützlichkeit."
Zum Kommentieren bitte einloggen.