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Universitäten gehören zur kulturellen Infrastruktur einer Gesellschaft. Solange sie unabhängig Forschung und Lehre betreiben können, muss sich jede andere Autorität argumentativ ausweisen. Wo diese Wissenskultur erodiert, gerät auch das Fundament demokratischer Gemeinwesen ins Wanken.
In einer Zeit, in der Macht und Meinung immer öfter das letzte Wort beanspruchen, gewinnen Universitäten noch an Bedeutung – nicht zuletzt als Institution, die gelernt hat, ihre eigenen Voraussetzungen und ihre Positionen unter Vorbehalt zu stellen. Georg Mein zeigt in seinem – im wahrsten Sinne des Wortes richtungsweisenden – Essay auf, welche Funktionen eine Universität heute erfüllen muss, um einer demokratischen, von hoher Komplexität geprägten Gesellschaft Orientierungsinstanz und kritische Stimme zugleich sein zu können.
Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digitalen und Kulturanthropologie.
Quellen:Carl-Auer Verlag GmbH
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von Redaktion WIM'O | 27.02.26 Im Gastbeitrag "Die Demokratie braucht uns!" in der ZEIT 10-2026 beschreibt Georg Mein Universitäten als "Garanten für demokratisches Denken in Krisenzeiten: Sie lehren, Widerspruch auszuhalten."



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