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Eingestellt: 10.05.21 | Erstellt: 10.02.21 | Besuche: 93
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Wie sich die Stimmen der Praxis für Wirkungsbetrachtungen nutzbar machen lassen: Reflexionsangebote einer interpretativen Wirkungsforschung für das Projekt Lehre lotsen

Aus einer Forschungsperspektive stellt ein Projekt wie Lehre lotsen ein komplexes Interaktionsgeschehen dar. Die Frage, welche Wirkung ein solches Projekt und die damit verbundenen Interventionen in das Handlungsgeschehen von Studium und Lehre haben, ist nicht leicht zu beantworten. Das wird in diesem Beitrag ausgehend von Herausforderungen gezeigt, vor denen Analysen der Evaluations- und Wirkungsforschung grundsätzlich stehen. Ausgehend von einer qualitativ-interpretativen Forschungsperspektive und basierend auf einem multiperspektivischen Forschungsdesign wird am Beispiel des Forschungsprojekts WirQung und exemplarisch für den Gegenstandsbereich des Qualitätsmanagements von Studium und Lehre herausgearbeitet, zu welchen Einsichten eine Wirkungsbetrachtung komplexer Interaktionsgeschehen kommen kann, wenn die Stimmen der Praxis, die Perspektiven der lokal handelnden Akteure zum Ausgangspunkt einer wissenschaftlich fundierten Wirkungsbetrachtung gemacht werden. Der Fokus einer solchen Wirkungsreflexion richtet sich auf das Rekonstruieren unterschiedlicher Bedeutungszuschreibungen und wie diese zustande kommen. Darüber lässt sich ein Verständnis dafür entwickeln, wie Interventionen in komplexen Interaktionsgeschehen wirken.

Quellen:
Bessenrodt-Weberpals, Monika; Kühnel, Christina (Hrsg.): Lehre lotsen, Hamburg: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, S. 144-176.
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