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DFG-Forum: Finanzen und Controlling

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Eingestellt: 24.03.09 | Erstellt: 07.09.07 | Besuche: 4930
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Kostenrechnung und Controlling an Hochschulen

Mit der sukzessiven Auflösung des kameralistischen Finanzierungsmodells hat sich für Hochschulen die Aufgabe eröffnet, verstärkt wirtschaftlich zu planen, zu entscheiden, zu handeln und mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten zu operieren. Kennziffern bilden einen wichtigen Orientierungspunkt für Hochschulen, um zu beurteilen, wie hoch die Kosten eines Forschungsprojektes sind oder wie die Qualität eines Studiengangs ist. Ebenso benötigt das Hochschulrechnungswesen Kennzahlen, die der Erfassung, Dokumentation, Aufbereitung und Auswertung aller quantitativ erfassbaren Güterbeziehungen zwischen Hochschule und Umwelt sowie der hochschulinternen ökonomischen Prozesse dienen. In diesem Zusammenhang sind Kostenrechnung und Controlling zwei zentrale Instrumente zur Steuerung von Hochschulen, die im Zentrum dieses Vortrags stehen.

Quellen:
Controllertagung des Management Institut Herrenhausen Hannover, 07.09.2007
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Eingestellt: 15.01.09 | Erstellt: 01.09.08 | Besuche: 10031
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Buchbesprechung: Rechnungslegung staatlicher Hochschulen: Eine vergleichende Analyse deutscher und US-amerikanischer Hochschulen (Jens Heiling)

Über Jahrhunderte hinweg hat sich das öffentliche Rechnungswesen als das Rechnungswesen öffentlicher Wirtschaftssubjekte herausgebildet. Es stellt auf kameraler Basis finanzwirtschaftliche Informationen zur Befriedigung vielfältiger Informationsbedürfnisse von Politik und Verwaltung bereit. Kameralistik sowie zahlungsorientierte Kassen- und Haushaltsrechnungen sind bei traditionell administrativer Verwaltungssteuerung ein geeigneter Rechnungsstil und erprobte Rechnungsinstrumente. Seit Mitte der 1990er-Jahre führt das angelsächsische New Public Management auch in Deutschland zu einer Diskussion über eine betriebswirtschaftliche Neuausrichtung des öffentlichen Sektors. .

Quellen:
Bei New Public Management geht es darum, öffentliche Verwaltungen innerhalb politischer Zielsetzungen wie Unternehmen zu führen. Es interessiert nicht mehr die Einhaltung von Haushaltsansätzen innerhalb eines mehr oder weniger restriktiven Haushaltsrechts, sondern das erzielte finanzwirtschaftliche Ergebnis im Sinne einer Nettoressourcenentstehung oder eines Nettoressourcenverbrauchs. Die Abbildung des finanzwirtschaftlichen Periodenerfolgs lässt sich am besten mit einem doppischen Rechnungsstil und dazugehöriger Jahresabschlussrechnung erreichen. Es liegt deshalb nahe, im Zuge der Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente ein »neues« öffentliches Rechnungswesen zu fordern. Die aktuelle Umstellung des öffentlichen Rechnungswesens auf die Doppik und kaufmännische Rechnungslegung muss in diesem Zusammenhang gesehen werden (Beitrag aus: Wissenschaftsmanagement. Zeitschrift für Innovation, 2008/5)
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Eingestellt: 04.09.08 | Erstellt: 05.05.06 | Besuche: 4503
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Governance im Hochschulbereich unter Budgetierungsaspekten

Welche Leistung erbringt eine Hochschule mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln? Zu welchen Kosten kann eine Hochschule einen Studiengang anbieten? Dies sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Fragen, die von der HIS unter Governance-Gesichtspunkten behandelt werden. In der vorliegenden Präsentation berichten Michael Leszczensky und Michael Jaeger über unterschiedliche HIS-Projekte zu Finanzthemen im Kontext der Governance-Debatte. Im Einzelnen werden Projekte zu Studiengebühren, zur Flexibilisierung der Hochschulhaushalte, zum Wandel staatlicher Finanzierungsformen und zur hochschulinternen Mittelvergabe vorgestellt.

Quellen:
1. Konferenz der deutschen Hochschulforscherinnen und –forscher: Neue Governance-Modelle an Hochschulen, Kassel, 5. Mai 2006
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Eingestellt: 03.09.08 | Erstellt: 15.01.08 | Besuche: 2959
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Neue Finanzierungs- und Steuerungsinstrumente und ihre Auswirkungen auf die Hochschulen. Die Sicht des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Laut Adalbert Weiß verfügt Bayern bereits heute über ein außerordentlich leistungsfähiges Wissenschafts- und Hochschulsystem. Der eingeleitete Reformprozess, bei dem Staat und Hochschulen partnerschaftlich zusammenwirken sollen, schaffe ideale Rahmenbedingungen für einen effizienteren Mitteleinsatz. Voraussetzung für einen anhaltenden Erfolg sei jedoch, dass der Staat der Versuchung widerstehe, die bisherige Detailsteuerung durch detaillierte Vorgaben in den Zielvereinbarungen zu ersetzen. Mehr Eigenverantwortung der Hochschulen müsse mit weniger staatlicher Einflussnahme verbunden sein. In seinem Beitrag stellt Weiß die neuen Finanzierungs- und Steuerungsinstrumente und deren Auswirkungen auf die bayerischen Hochschulen dar. Dabei zeigt sich, dass die staatliche Mittelzuweisung derzeit noch stärker ausgaben- als ziel orientiert ist.

Quellen:
(= Beiträge zur Hochschulforschung, Heft 1, 28. Jahrgang, 2006)
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Eingestellt: 03.09.08 | Erstellt: 01.03.02 | Besuche: 2893
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Reformansätze und Perspektiven der Hochschulsteuerung in Deutschland

Die Hochschulsteuerung in Deutschland befindet sich im Umbruch: Alle Bundesländer verabschieden sich schrittweise von alten Steuerungsansätzen wie der kameralistischen Haushaltsführung und -aufstellung, der Fortschreibung von Haushalten sowie der Regulierung. An die Stelle einer titelscharfen Ausgabensteuerung treten Autonomie und Wettbewerb. Die einzelnen Bundesländer sind auf diesem Weg unterschiedlich weit; im Detail wählen sie durchaus unterschiedliche Wege. In diesem Beitrag wird ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland gegeben. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Erstens werden die gemeinsamen normativen Grundlagen der aktuellen Entwicklung genauer betrachtet. Trotz aller Unterschiede sind die Grundlinien der Reformen an denselben Leitideen ausgerichtet. Zweitens wird eine Typisierung der im Detail divergierenden Reformen vorgestellt.

Quellen:
  (= Beiträge zur Hochschulforschung, Heft 3, 24. Jahrgang, 2002)
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Eingestellt: 25.07.08 | Erstellt: 14.01.02 | Besuche: 6720
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Das neue Verhältnis von Hochschulen und staatlicher Wissenschaftsverwaltung

Die Stärkung der Hochschulautonomie führt nicht automatisch zu einem Verhältnis auf Augenhöhe zwischen Hochschulen und Staat. Traditionell sind deutsche Hochschulen staatlich finanziert. Autonomie kann daher immer nur relative Autonomie sein. Das ist nicht das Einzige, was in der aktuellen Diskussion über neuartige Steuerungselemente wie Zielvereinbarungen und Verträge zwischen Staat und Hochschulen oft vergessen wird: Vertrauen zwischen Hochschulen, Ministerialverwaltung und dem Gesetzgeber ist wichtig, wenn das gemeinsame Vorhaben, das überholte System der Kameralistik abzuschaffen, Erfolg habe soll. Die Verantwortung liegt vor allem auf Seiten der Hochschulen. Sie müssen mit ihrer neu gewonnenen Freiheit umgehen können und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Ministerien in das vertraute System der Kameralistik zurückfallen.

Quellen:
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