Sie sind hier

Stellenangebot
Eingestellt: 11.01.18 | Besuche: 985

Kanzler/in

Kontakt: Dr. Albrecht Eitz
Ort: 60322 Frankfurt am Main
Web: http://www.hfmdk-frankfurt.info/ Bewerbungsfrist: 15.02.18

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am (HfMDK) ist Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz. Sie bietet über 900 Studierenden in 26 Studiengängen eine exzellente Ausbildung zu professionellen und sozial verantwortlichen Künstlerinnen und Künstlern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die HfMDK beschäftigt rund 400 Lehrende und 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist die Stelle

der Kanzlerin oder des Kanzlers

(W L1 Hessisches Besoldungsgesetz) zu besetzen.

Die Aufgaben der Kanzlerin oder des Kanzlers sowie die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 41 Hessisches Hochschulgesetz. Sie oder er ist hauptamtliches Mitglied des Präsidiums, Beauftragte oder Beauftragter für den Haushalt mit einem jährlichen Budget von derzeit ca. 17 Mio. Euro und leitet die Hochschulverwaltung nach den Richtlinien des Präsidiums. Nach Maßgabe der Beschlussfassung des Präsidiums nimmt sie oder er die Haushalts-, Personal- und Rechtsangelegenheiten wahr. Im Rahmen des geplanten Kulturcampus Bockenheim ist in den kommenden Jahren ein innovatives bauliches Gesamtkonzept zu entwickeln, das die Hochschule und weitere kulturelle Einrichtungen umfassen soll. Der Planungs- und Realisierungsprozess für dieses Bauvorhaben wird von der Kanzlerin oder dem Kanzler begleitet.

Die HfMDK sucht für diese verantwortungsvolle Position eine dynamische Führungspersönlichkeit, die über ein juristisches Staatsexamen oder über einen verwaltungswissenschaftlichen Hochschulabschluss verfügt. Für die erfolgreiche Wahrnehmung der Aufgaben ist eine mehrjährige berufliche Erfahrung in verantwortlicher Tätigkeit im Hochschulbereich oder im Wissenschaftsmanagement erforderlich. Von besonderer Bedeutung ist die Fähigkeit zu empathischer und wertschätzender Kommunikation mit allen Mitgliedern und Angehörigen einer künstlerischen Hochschule.

Wünschenswert sind Kenntnisse und praktische Erfahrungen im öffentlichen Dienst- und Haushaltsrecht sowie Verhandlungsgeschick und ein souveräner Umgang mit Entscheidungsträgern in Politik und Gesellschaft. Ein grundlegendes Interesse an aktuellen Entwicklungen in den Künsten wird erwartet.

Die Kanzlerin oder der Kanzler wird im Benehmen mit dem Senat auf Vorschlag der Präsidentin oder des Präsidenten der Hochschule für die Dauer von sechs Jahren in der Regel in ein Beamtenverhältnis auf Zeit berufen. Für die Wahrnehmung der Funktion können Funktionsleistungsbezüge nach § 5 Abs. 3 Ziff. 3 c HLeistBV vergeben werden, bei deren Bemessung die Größe der Hochschule und die mit der Funktion verbundene Verantwortung und Belastung zu berücksichtigen sind.

Die HfMDK fördert Frauen und fordert sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Auskunft erteilt:

Herr Dr. Albrecht Eitz, Tel.: 069-154007-321, albrecht.eitz@hfmdk-frankfurt.de

Weitere Informationen zur HfMDK finden Sie unter: http://www.hfmdk-frankfurt.info.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Beurteilungen, etc.) werden bis zum 15.02.2018 unter Angabe des Kennworts „Kanzlerin / Kanzler“ erbeten an den Präsidenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße 29-39, 60322 Frankfurt am Main oder per E-Mail an bewerbung@hfmdk-frankfurt.de.

Bitte reichen Sie die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein, da diese nach Abschluss des Verfahrens vernichtet werden.

Artikel
Eingestellt: 28.02.13 | Erstellt: 15.03.12 | Besuche: 2320
0
Noch keine Bewertungen vorhanden

Wissenschaft und Kunst. HRK-Jahresversammlung 2011

Kunst- und Musikhochschulen unterliegen den gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie die übrigen Hochschularten. Ihre Einbeziehung hat übrigens schon in den 1970er-Jahren zu kontroversen Diskussionen geführt. Es wurden Zweifel geäußert, ob es der Offenheit und Kreativität der künstlerischen Ausbildung gut tut, wenn sie den gleichen Normie-rungen unterworfen werden wie die übrigen Hochschulen. Andererseits galt es aber auch, die Kunst- und Musikhochschulen mit den anderen Einrichtungen gleich zu stellen, vor allem, was die institutionelle Struktur und den Status der Lehrenden und Lernenden betrifft. Gleichzeitig ist es gelungen, eine Reihe von Besonderheiten zu bewahren, die im Charakter der Kunst- und Musikhochschulen begründet sind und sich auf die Hochschulorganisation und -struktur, vor allem aber auf die künstlerische Lehre beziehen. Die Publikation dokumentiert die Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz im Mai 2011 in Heidelberg.

Quellen:
Beiträge zur Hochschulpolitik 1/2012
    Keine Inhalte
Zum Kommentieren bitte einloggen.
Artikel
Eingestellt: 21.06.11 | Erstellt: 15.05.11 | Besuche: 4404
0
Noch keine Bewertungen vorhanden

Die deutschen Musikhochschulen - Positionen und Dokumente

Im November 1999 verabschiedete die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) ihr Grundsatzpapier „Musikhochschulen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert“. Allerdings erwies sich dieses Papier schon nach wenigen Jahren als überholt. Beispielsweise wehrten sich damals die Musikhochschulen – wie andere Hochschularten auch – vehement gegen die drohende Bologna-Reform. Inzwischen haben alle Musikhochschulen die Bologna-Reform nahezu vollständig umgesetzt, praktizieren Evaluationen und gehen mit großer Selbstverständlichkeit mit Kennzahlen um. Es war deshalb nur konsequent, dass sich die deutschen Musikhochschulen 2010 entschlossen, ein neues Grundsatzpapier, das dieses Mal den Namen Positionspapier trägt, zu erarbeiten. Dieses Positionspapier, das am 16. Januar 2011 von der RKM einstimmig verabschiedet wurde, ist Auslöser für die vorliegende Publikation. Vier Kapitel informieren über die Positionierung der RKM in Bildung und Kultur, über die von der RKM durchgeführten Wettbewerbe, über das zentrale Themenfeld der Studienangelegenheiten sowie über internationale Beziehungen. Ein Anhang mit der Chronik seit der Gründung der RKM und wichtigen Dokumenten schließt den Band ab.

Quellen:
Beiträge zur Hochschulpolitik 3/2011
    Keine Inhalte
Zum Kommentieren bitte einloggen.
Artikel
Eingestellt: 14.05.08 | Erstellt: 15.07.06 | Besuche: 367
0
Noch keine Bewertungen vorhanden

Ist es eine Kunst? Thementag zum Management von Kunst- und Musikhochschulen

Das Management der Kunst und Musikhochschulen in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Zunehmend werden in der Verwaltung Methoden des »New Public Management« angewandt, wirtschaftliche Managementinstrumente und Leistungsnachweise sind gefordert. Fraglich ist jedoch, inwieweit sich die Erfahrungen der Universitäten und Fachhochschulen auf Kunst- und Musikhochschulen übertragen lassen. Der gemeinsam vom Zentrum für Wissenschaftsmanagement e. V. (ZWM) und dem Zentrum für internationales Kunstmanagement (CIA M) ausgerichtete Thementag »Management an Kunst- und Musikhochschulen« ging dieser Frage nach.

Quellen:
(Beitrag aus: Wissenschaftsmanagement: Zeitschrift für Innovation 4/2006)
    Keine Inhalte
Zum Kommentieren bitte einloggen.