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Stellenangebot
Eingestellt: 25.03.19 | Besuche: 621

Wissenschaftsjournalist (w/m/d)

Kontakt: Annett Müller
Ort: Rostock
Web: http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Stellenangebote/_common/dna/2019-112-DE-PTJ.... Bewerbungsfrist: 12.04.19

Das Forschungszentrum Jülich leistet als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft wirksame Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie. Es bearbeitet vielfältige Aufgaben im Forschungsmanagement und nutzt große, oft einzigartige wissenschaftliche Infrastrukturen. Arbeiten Sie zusammen mit rund 6.100 Kolleginnen und Kollegen themen- und disziplinenübergreifend an einem der größten Forschungszentren Europas.

Als einer der führenden Projektträger Deutschlands und weitgehend selbstständige Organisationseinheit des Forschungszentrums Jülich managt der Projektträger Jülich Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Auftrag der öffentlichen Hand. Für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) betreuen wir im Geschäftsbereich „Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik“ (MGS) das Forschungsprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³). Darüber hinaus unterstützt der Geschäftsbereich die Umsetzung der Programme „Maritime Forschungsstrategie 2025“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und „Förderung der Exzellenzforschung“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (BM.MV).

Verstärken Sie diesen Bereich als

Wissenschaftsjournalist (w/m/d)

 

Ihre Aufgaben:

Sie unterstützen die Fachkommunikation des BMBF in der Meeres- und Polarforschung und in den Geowissenschaften. Zu Ihren Aufgaben gehören die inhaltliche und redaktionelle Betreuung von Print- und Onlinemedien. Mit den Fachwissenschaftlern der Projektförderung identifizieren Sie öffentlichkeitswirksame Forschungsergebnisse und arbeiten sie journalistisch auf. Sie pflegen die Webseite des Geschäftsbereichs MGS und organisieren Veranstaltungen wie Statusseminare, Strategiesitzungen und Workshops.

 

Ihr Profil:

Sie haben Ihr wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Dipl. Univ.) erfolgreich abgeschlossen, vorzugsweise in den Bereichen Naturwissenschaften, Wissenschaftsjournalismus oder Kommunikationswissenschaften. Eine journalistische Ausbildung oder langjährige Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit zeichnen Sie besonders aus. Nachweisbares Interesse an den Themen Meeres- und Geowissenschaften setzen wir voraus. Sie verfügen über ausgezeichnete Sprachkenntnisse und Stilsicherheit in Deutsch und Englisch sowie Kenntnisse im Presse-, Medien- und Urheberrecht. Sehr gute Kenntnisse der MS Office-Programme, Grundkenntnisse im Layoutbereich und bei Redaktionssystemen von Webseiten runden Ihr Profil ab. Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, besitzen Organisationstalent und arbeiten auch unter Zeitdruck zuverlässig. Gegenüber Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik treten Sie sicher und gewandt auf.

 

Unser Angebot:

  • Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Markt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken in Verbindung mit einem sozial ausgeglichenen Arbeitsumfeld
  • Umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine auf zwei Jahre befristete Beschäftigung
  • Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund); in Abhängigkeit von den vorhandenen Qualifikationen und je nach Aufgabenübertragung eine Eingruppierung im Bereich der Entgeltgruppe 13 TVöD-Bund

Dienstort: Rostock

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, möglichst über unser Online-Bewerbungssystem, bis zum 12. April 2019 unter Angabe der Kennziffer 2019-112.

Ansprechpartnerin:
Annett Müller
Tel.: 02461 61-96775

www.fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/karriere

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Eingestellt: 18.08.17 | Erstellt: 18.08.17 | Besuche: 1981
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Rückzug geht gar nicht

Werden Wissenschaftsthemen mittels sozialer Medien angemessen kommuniziert?
Eine jüngst veröffentlichte Stellungnahme der Wissenschaftsakademien ist da eher
skeptisch – zu Unrecht. Mit bloßem Fortschrittspessimismus ist jedenfalls nichts gewonnen.

Ein Essay von Markus Weißkopf

Quellen:
Erschienen in duz - Deutsche Universitätszeitung vom 18.08.2017 (duz MAGAZIN 8/2017)
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Eingestellt: 21.07.17 | Erstellt: 21.07.17 | Besuche: 2260
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"Beide suchen nach Wahrheit"

Was ist zu tun, damit Wissenschaftler und Journalisten verstärkt aufeinander zugehen? Den Austausch fördern soll das Portal „Europäisches Journalismus Observatorium“. Gegründet hat es Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl, Medienwissenschaftler an der Università della Svizzera Italiana in Lugano (Schweiz). Hier der Medienforscher Stephan Russ-Mohl über das Verhältnis zwischen Wissenschaftlern und Journalisten. Der Frage der Annäherung spürt er derzeit auch in Buchform nach. In Sachen Desinformation sitzen schließlich beide Berufsgruppen im selben Boot, meint Russ-Mohl.

Das Interview führte duz-Redakteurin Gudrun Sonnenberg

Quellen:
Erschienen in duz - Deutsche Universitätszeitung vom 21.07.2017 (duz MAGAZIN 7/2017)
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Eingestellt: 09.11.15 | Erstellt: 01.11.15 | Besuche: 2690
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Fernsehen, Hörfunk, Printmedien - Warum Medienkompetenz gerade für Wissenschaftler wichtig ist

Wie gelingt es, in Interviews professionell zu agieren? Wie verhält man sich gegenüber Journalisten, so dass sie sich für die eigenen Forschungsarbeiten interessieren? Hinweise eines erfahrenen Fernsehjournalisten.

Quellen:
Erschienen in: Forschung & Lehre 11/15
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Eingestellt: 03.11.15 | Erstellt: 01.11.15 | Besuche: 5820
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Wissenschaftliches Fast-Food - Wandlungsprozesse in der Wissenschaftskommunikation

Der Wissenschaftsjournalismus befindet sich im Umbruch und damit in prekärer Lage. Durch die Krise der klassischen Medien und das Ausdünnen von Wissenschaftsredaktionen, das Erstarken der Online-Vermittlung von Wissenschaft, aber auch durch den Wettbewerbs- und Selbstdarstellungsdruck von Hochschulen findet eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse statt, die eine seriöse Wissenschaftskommunikation nicht immer fördert.

Quellen:
Erschienen in: Forschung & Lehre 11/15
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Eingestellt: 23.01.15 | Erstellt: 01.01.15 | Besuche: 6635
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Charme und Risiko - Wie sollten Wissenschaftler in Interviews agieren?

Wenn Journalisten Wissenschaftler um ein Gespräch bitten, haben Wissenschaftler schon mal ein ungutes Gefühl. Welche Regeln sollten beide Seiten beachten, und was sind die Kriterien für ein gelungenes professionelles Interview?

Quellen:
Erschienen in: Forschung & Lehre 01/15
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Eingestellt: 18.12.14 | Besuche: 1380

Leibniz-ZMT GmbH: eine/n PR-Manager/-in für den Ausbau und die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit

Kontakt: Auskünfte unter: director@zmt-bremen.de
Ort: 28359 Bremen
Web: http://www.zmt-bremen.de Bewerbungsfrist: 15.01.15

Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (www.zmt-bremen.de) ist ein selbständiges Forschungs- und Lehrinstitut, in dem wissenschaftliche Grundlagen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung tropischer Küstenökosysteme geschaffen werden. Das ZMT ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Unterstützung der dem Direktorat unterstellten Pressestelle (z.Z. eine hauptamtliche Person) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n PR-Manager/-in
für den Ausbau und die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit

(Kennziffer 3)

Aufgabenbereiche:

  • Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie zur Koordination aller PR- und Marketing-Aktivitäten des Instituts und eigenständige Umsetzung der Maßnahmen.
  • Profilierung der Außendarstellung des ZMT und aktive Steigerung der Sichtbarkeit und des Wiedererkennungs-werts (inkl. Medienbeobachtung), beispielsweise durch die proaktive Platzierung des ZMT in verschiedenen nationalen und internationalen Medien (z. B. durch Pressemitteilungen).
  • Selbstständige Weiterentwicklung von Beziehungen zu Vertretern der Medien und des öffentlichen Lebens, auch im Social-Media-Bereich, und Pflege der bestehenden Kontakte.
  • Erstellung von Bild-, Video- und Textmaterialien für die PR-Tätigkeiten des ZMT und Organisation von Interviews in relevanten Kommunikationskanälen.
  • Koordination der konzeptionellen Überarbeitung der ZMT Webseite sowie inhaltliche und redaktionelle Pflege des Online-Auftritts.
  • Koordination und Organisation von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie beispielsweise Führungen, Open Days, Ausstellungen (z. B. Exponate in Museen) oder Pressekonferenzen.
  • Aktive Teilnahme an nationalen und internationalen Netzwerken und Präsentation des ZMT bei Veranstaltungen im In- und Ausland.
  • Betreuung von Volontären, Praktikanten und Freiberuflern.

Voraussetzungen:

  • Sie haben Ihr Hochschulstudium im Bereich Kommunikation, vorzugsweise mit Schwerpunkt PR/Öffentlichkeits-arbeit oder Journalistik erfolgreich abgeschlossen.
  • Sie haben mehrjährige Erfahrungen in der Pressearbeit und PR, vorzugsweise im wissenschaftlichen und/oder öffentlichen Bereich.
  • Der Umgang mit Ministerien, Forschungsorganisationen und Verbänden ist Ihnen bekannt, und Sie verfügen bereits über ein breites Netzwerk an relevanten journalistischen und wissenschaftlichen Kontakten.
  • Sie sind vertraut mit relevanten Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere Content-Management-Systemen und Social Media.
  • Sie haben eine starke Affinität zu den für das ZMT relevanten Forschungsthemen und/oder Regionen.
  • Kenntnisse im naturwissenschaftlichen und/oder politischen Umfeld sowie Verständnis der deutschen und internationalen Wissenschaftsstrukturen sind von Vorteil.
  • Sie haben sehr gute Kenntnisse in MS Office und setzen gängige Grafiksoftwares sowie Bild- und Videobearbeitungsprogramme (z. B. InDesign, Adobe Photoshop, Illustrator, Flash) versiert ein.
  • Sie haben ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie ein stilsicheres Ausdrucksvermögen und die Fähigkeit zur Vermittlung komplexer Inhalte an unterschiedliche Zielgruppen.
  • Ein selbstständiger Arbeitsstil, Flexibilität, Eigeninitiative, Kommunikationsstärke sowie Kooperations- und Teamfähigkeit runden Ihr Profil ab.

Nähere Auskünfte erhalten Sie auf Nachfrage unter: director@zmt-bremen.de.

Wir bieten ein dynamisches, interdisziplinäres und internationales Forschungsumfeld, interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet; es besteht eine Option auf Entfristung. Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 TV-L. Aus organisatorischen Gründen ist eine Aufteilung in Teilzeit-Stellen nicht möglich. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen, inkl. 1-2 relevanter Arbeitsproben von maximal 1-2 Seiten, unter Nennung der oben angegebenen Kennziffer, per E-mail (bitte als ein zusammenhängendes pdf, nicht größer als 3 MB) bis zum 15.01.2015 an unsere Personalabteilung, z. Hd. Frau I. Sanz Jannke, E-mail: bewerbung@zmt-bremen.de.

Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie GmbH, Fahrenheitstraße 6, 28359 Bremen.

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Veranstaltung
Eingestellt: 10.04.14 | Besuche: 2654

Workshop Wissenschaftsjournalismus: „Schreiben über Informatik“

Veranstalter: -
Ort: -
Start: Ende:
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Eingestellt: 18.10.11 | Erstellt: 15.08.11 | Besuche: 5410
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Trendstudie: Vorhang auf für Phase 5 - Chancen, Risiken und Forderungen für die nächste Entwicklungsstufe der Wissenschaftskommunikation

Wo steht die deutsche Wissenschaftskommunikation heute, angesichts fundamentaler Veränderungen im Mediensystem, ein Jahr nach der Finanz- und Wirtschaftskrise? Was sind aktuell die größten Herausforderungen, und welche Lösungswege sollte man einschlagen? Umfassenden Fragen wie diesen ist die erste deutsche Trendstudie auf den Grund gegangen, und zwar bewusst nicht in Form von empirischen Tiefenbohrungen zu wissenschaftlichen Teilproblemen, sondern als flächendeckende Sondierung in den wichtigsten Bereichen der Kommunikation – sozusagen in, aus und über Wissenschaft im deutschsprachigen Raum.

Quellen:
Band 1 der Reihe edition innovare des innokomm Forschungszentrums für Wissenschafts- und Innovationskommunikation   Gerber, Alexander (2011): Trendstudie Wissenschaftskommunikation – Vorhang auf für Phase 5.Berlin: edition innovare / innokomm Forschungszentrum, Bd. 1, elektronische Ausgabe.ISBN 978-3-9814811-1-2.
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Eingestellt: 24.04.09 | Erstellt: 24.04.09 | Besuche: 5143
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Gemeinsam Wert schöpfen

Neu erschienen ist gerade die dritte Auflage von "Wissenschaft kommunizieren". Seit dem jüngsten Web-Relaunch der Verlagswebseite lässt sich die erste Ausgabe komplett als E-Paper durchblättern, und Abonnenten können jetzt Dutzende Fachbeiträge kostenfrei herunterladen. Der Verlag war so freundlich, mir zu gestatten, einen Teil meines eigenen Beitrags hier noch zur Diskussion zu stellen.

Quellen:
Gemeinsam Wert schöpfen -- Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft Sowohl an den Hochschulen als auch in der Industrie haben sich die Rahmenbedingungen, unter denen geforscht wird, in den vergangenen 20 Jahren grundlegend verändert. So muss die Wissenschaft mehr denn je Praxisrelevanz beweisen, was zu einem immer schärferen Wettbewerb um Drittmittel, öffentliche Förderung und somit auch um internationale Aufmerksamkeit führt. Wer in diesem Wettbewerb langfristig bestehen will, muss verstehen, wie Unternehmen heute innovieren. Noch sehen sich die meisten Hochschulen (aber auch viele außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) hauptsächlich als gelegentlicher Projektpartner der Wirtschaft – sozusagen als „wissenschaftlicher Problemlöser“. Die Erwartungen jedoch gehen eher zum „strategischen Partner“, der über Einzelprojekte hinaus auch eigene Impulse gibt und dem Unternehmen neue Marktchancen eröffnet. Dies wiederum setzt einen intensiven, kontinuierlichen Dialog auf mehreren Ebenen voraus, der leider noch die absolute Ausnahme ist. In der Wissenschaft etabliert sich neben Forschung und Lehre ein nicht minder wichtiger dritter Auftrag, nämlich der Wissens- und Technologietransfer. (…) Trotz der beschriebenen Veränderungen ist jedoch eines nahezu gleich geblieben: das Selbstverständnis derer, die für die „Kommunikation“ verantwortlich zeichnen. In der Wissenschaft setzen sie im Extremfall nach wie vor auf die klassischen Werkzeuge, verschicken ihre Pressemitteilungen, organisieren Messestände und laden zu Fachveranstaltungen ein. In der Wirtschaft setzt die Kommunikation schlimmstenfalls erst dort an, wo ein Forschungsergebnis vorliegt und die eigenen Erfolge „vermeldet“ werden. Eine Studie der Universität Leipzig hat dies Mitte 2008 erneut bestätigt: Innovations-Verantwortliche werden mit ihrer Forderung nach mehr „direkter persönlicher Kommunikation“ mit der Community von Ihrer PR im Regen stehen gelassen. (…) Wer Innovationskommunikation in erster Linie darauf ausrichtet, Marken aufzubauen und das Firmenimage zu pflegen (was fünf von sechs PR-Strategen nach wie vor tun), verschenkt beträchtliche Potenziale und gefährdet langfristig die Position des Unternehmens im Markt. Zeitgemäße Kommunikation bedeutet nicht nur, Produkte und Forschungsergebnisse PR-technisch aufzubereiten und deren Markteinführung zu unterstützen, sondern auch die Meinungsbildung bei wichtigen Bezugsgruppen zu beobachten, den Fluss interner und externer Informationen zu managen und den Dialog zwischen Unternehmen und Partnern zu moderieren. Dieser Dialog ist vor allem deshalb so wichtig, weil er auf beiden Seiten Vertrauen schafft: Wenn Forschung immer ein „Versprechen auf die Zukunft“ ist – einlösbar meist erst nach Jahren, wenn die Verwertungsmöglichkeiten deutlich werden – muss der Auftraggeber eine Art Vertrauensvorschuss zahlen, weshalb er sich seine Partner natürlich sehr genau aussucht. Entscheidend bei der Auswahl ist dann das Vertrauen, das er in die jeweilige Hochschule und deren „Marke“ setzt. (...)
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