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Eingestellt: 08.10.19 | Erstellt: 30.09.19 | Besuche: 167
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Die Bildung der Bindung - Was nach der Digitalisierung übrig bleibt

Die Geschichte des Bildungsbegriffs ist so alt wie die der europäischen Kultur. Dabei erstaunt, wie präsent er auch in den gegenwärtigen Diskussionen ist und wie wenig er sich in die eher utilitaristisch orientierte Gegenwart einfügen will. Er ist stets für eine Überraschung gut.

Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Karlshochschule, ist Gründungspräsident der Zeppelin Universität und Partner der Sozietät für digitale & soziale Transformation „Das 18te Kamel & Komplizen“.

Quellen:
Erschienen in: Forschung & Lehre 10/19
Stellenangebot
Eingestellt: 30.09.19 | Besuche: 261

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt: Kristina Röding
Ort: 57072 Siegen
Web: http://www.uni-siegen.de/uni/stellen/wiss/ Bewerbungsfrist: 11.11.19

Sie haben Lust an einem Projektvorhaben  zur "smarten" Stadt bzw. zur "smarten" Region mitzuarbeiten?

Als Mitabeiter*in an der Professur für Wirtschaftsinformatik erwartet Sie an der Universitöt Siegen eine forschungsstarke und interdiziplinäre Arbeitsgruppe, welche die Digitalisierung in vielen verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereichen vorantreiben möchte. Hört sich spannend an ? Dann bewerben Sie sich jetzt.

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Eingestellt: 16.09.19 | Erstellt: 30.08.19 | Besuche: 249
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Digitalisierung in der Lehre - Potenziale und deren Umsetzung

Die Digitalisierung bietet neue Chancen für die Lehre. Studierende können individueller gefördert und aktiv in die Gestaltung der Kurse eingebunden werden. Voraussetzung ist, dass die Lehr- und Lernformate passend eingesetzt und akzeptiert werden.

Von Claudia de Witt, Professorin für Bildungstheorie und Medienpädagogik an der FernUniversität in Hagen.

Quellen:
Erschienen in: Forschung & Lehre 9/19
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Eingestellt: 05.06.19 | Erstellt: 31.05.19 | Besuche: 554
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Publizieren in Zeiten der Digitalisierung

Paywalls, hohe Subskriptionsgebühren und eine enorme Marktmacht: Die Kritik an den großen Wissenschaftsverlagen wächst. Damit verbunden wird auch die Frage laut, inwieweit diese in Zeiten der Digitalisierung gar überflüssig sind. Einschätzungen des Präsidenten der Freien Universität Berlin, eines der Erstunterzeichner des Elsevier-Boykott-Aufrufs „The Cost of Knowledge“.

Von Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin und Professor für Mathematik

Quellen:
Erschienen in: Forschung & Lehre 6/19
Stellenangebot
Eingestellt: 11.12.18 | Besuche: 674

HS Bremen: Konrektorin / Konrektor Digitalisierung

Kontakt: Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey
Ort: 28199 Bremen
Web: https://www.hs-bremen.de/internet/de/hsb/struktur/dezernate/d1/stellenausschreib... Bewerbungsfrist: 11.01.19

Über uns
Wir stehen für Weltoffenheit und Wissenschaft für die Praxis: Mit 70 überwiegend internationalen Studiengängen und innovativen, lebensbegleitenden Studienformen bietet die Hochschule Bremen rund 8.700 Studierenden Perspektiven für ihre persönliche Entwicklung und einen erfolgreichen Karrierestart. Mit unserem internationalen Profil haben wir seit Jahrzehnten eine Spitzenstellung unter den Hochschulen. Darüber hinaus gehört die Hochschule Bremen zu den drittmittelstärksten Hochschulen in Deutschland. Mit ihrem Anwendungsbezug ist sie wichtige Partnerin für die regionale und überregionale Wirtschaft und Unternehmen.

Im Rektorat der Hochschule Bremen ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle befristet bis zum 31. August 2023 zu besetzen.

Hauptamtliche Konrektorin / Konrektor Digitalisierung

Als Mitglied der Hochschulleitung entwickeln Sie verantwortlich ein strategisches Konzept zur mittel- und langfristigen Ausrichtung der Hochschule Bremen, die sich aus der Digitalisierung für Studium und Lehre, Forschung und Transfer sowie den Dienstleistungsbereich ergibt. Als Teil der Hochschulleitung steuern und begleiten Sie die Umsetzung entsprechender Ziele und Maßnahmen unter Beteiligung der relevanten Verantwortungsbereiche der Hochschule.

Die Vergütung erfolgt entsprechend dieser verantwortungsvollen Aufgabe außertariflich oder ggf. nach W 2 mit einer dem Aufgabenspektrum und der Bedeutung der Position angemessenen Zulage.

Wir suchen!
Wir suchen eine strategisch agierende, digitalisierungserfahrene Persönlichkeit, die engagiert und verantwortungsbewusst die Aufgaben wirksam gestaltet und als mitwirkungsorientierter Impulsgeberin sicherstellt, dass die HSB erfolgreich ihre Digitalisierungsstrategie entwickelt und umsetzt.

Wir erwarten!
Wir erwarten ein abgeschlossenes, wissenschaftliches Hochschulstudium. Eine abgeschlossene Promotion ist von Vorteil. Die Aufgabenwahrnehmung erfordert fundierte methodische Kenntnisse der konzeptionellen und technologischen Grundlagen im Bereich der Digitalisierung. Mindestens gleichbedeutend sind Erfahrungen in der erfolgreichen Gestaltung von Veränderungsprozessen. Organisationsentwicklung und strategisches Prozessmanagement sind daher gleichermaßen wünschenswerte Erfahrungsbereiche wie systemorientierte Ansätze im Projektmanagement. Mehrjährige, der Aufgabenstellung angemessene Führungs- und Managementerfahrungen sind unabdingbar, vorzugsweise im Wissenschafts- oder ggf. Verwaltungsbereich. Wir suchen eine integrative Führungspersönlichkeit, die über herausragende Kommunikations- und Teamfähigkeit verfügt.

Ihre konkreten Aufgaben!
Die Konrektorin / der Konrektor verantwortet im Rektorat hauptamtlich das Geschäftsfeld Digitalisierung und die darauf bezogene Organisationsentwicklung als strategischen Querschnittsbereich. Sie / er begleitet einen umfassenden Reform- und Transformationsprozess bezogen auf die Kernaufgaben und zentralen Prozesse der Hochschule. Schwerpunktmäßig initiiert, verantwortet und unterstützt sie / er Change-Management-Projekte im Bereich der Digitalisierung zu relevanten Handlungsfeldern in Studium und Lehre, Forschung, Transfer und Weiterbildung im Zusammenwirken mit den Mitgliedern der Hochschulleitung. Die Weiterentwicklung der IT-Dienste- und –Systeme der HSB sowie die Implementierung einer CIO-Struktur gehört ebenso zu den Aufgaben, wie die Vertretung der HSB in diesem Bereich nach außen. Als Mitglied einer kollegial agierenden Hochschulleitung wirkt die Konrektorin / der Konrektor initiativ und partnerschaftlich an der strategischen Ausrichtung der Hochschule mit.

 

Allgemeines:
Die Hochschule Bremen hat zum Ziel, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Entsprechend freuen wir uns über die Bewerbungen von Frauen.

Personelle Vielfalt in der Wissenschaft ist eine Bereicherung. Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden begrüßt.

Weitergehende Hinweise zur Hochschule Bremen finden Sie unter www.hs-bremen.de.

Für weitere Informationen zu den Stellenausschreibungen steht Ihnen die Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey (Tel. 0421-5905-2221, E-Mail Karin.Luckey@hs-bremen.de) zur Verfügung.

Bewerbung
Bewerbungen mit den aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 11. Januar 2019 zu richten an die

Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey
Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
28199 Bremen

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Eingestellt: 20.09.18 | Besuche: 1273

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Wissenschaftliche Mitarbeiter im Modellversuch Digitale Medizin

Kontakt: Dr. Olaf Gaus
Ort: 57076 Siegen
Web: https://www.uni-siegen.de/fokos Bewerbungsfrist: 11.10.18

Die Universität Siegen ist mit knapp 20.000 Studierenden, ca. 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Technik und Verwaltung eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Universität. Sie bietet mit einem breiten Fächerspektrum von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Wirt­schaftswissenschaften bis zu den Natur­ und Ingenieurwissenschaften ein hervorragendes Lehr­ und Forschungsumfeld mit zahlreichen inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten. Die Universität Siegen bietet vielfältige Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Sie ist deswegen seit 2006 als familiengerechte Hochschule zerti­fiziert und bietet einen Dual Career Service an.

Das Forschungskolleg Siegen (FoKoS) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Siegen, deren Ziel es ist, exzellente Forschung über die Grenzen der Wissenschaftsdisziplinen hinweg zu ermöglichen. Wissenschaftler­innen und Wissenschaftler des FoKoS kommen aus den Bereichen Wirtschafts- und Medizininformatik, Medizin­technik, Philosophie, Ethik, Bildung, Psychologie sowie Politik- und Sozialwissenschaften zu Themen wie Digitali­sierung, neue Mensch-Technik-Verhältnisse, Digitale Medizin oder zu smarten Städten und Regionen.

In dem Projekt Medizin neu denken der Universität Siegen erforscht das FoKoS in einem Modellversuch die Zukunft der digitalen Medizin zur gesundheitlichen Versorgung in ländlichen Regionen.

In diesem Kontext sind im Forschungskolleg der Universität Siegen zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier Stellen für

wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / wissenschaftliche Mitarbeiter im Modellversuch Digitale Medizin (Entgeltgruppe 13 TV-L)

in Vollzeit (100 % Stelle) befristet für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Eine Verlängerung wird angestrebt. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

Wir bieten:

  • Profilierung in einem internationalen hochaktuellen Forschungsgebiet der digitalen Medizin
  • Vernetzung und Kooperation mit internationalen Partnern
  • Finanzierte Teilnahme an (internationalen) Konferenzen
  • Zugang zu empirischen Daten im Rahmen der Feldforschung im Modellversuch
  • Unterstützung von Publikationen für wissenschaftliche Zeitschriften

Wir erwarten:

  • Einen überdurchschnittlichen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master, Diplom) aus dem Bereich folgender Studienfächer: Medizin, Wirtschaftsinformatik, Medizininformatik, Informatik, Human Computer Interaction, Psychologie, Soziologie oder Sozialwissenschaften
  • Engagement bei der Beantragung von neuen Forschungsvorhaben
  • Erfahrungen in der Durchführung von empirischen Studien (z. B. qualitativ oder quantitativ)
  • Methodensicherheit und selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten
  • Unterstützung und Mitarbeit bei Publikationen im Modellversuch
  • Strukturiertes Arbeiten und Freude an interdisziplinärer Teamarbeit
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Es handelt sich um Stellen zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion). Hierzu wird im Rahmen der Dienstaufgaben Gelegenheit gegeben.

Die Universität Siegen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten. Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter sind ebenfalls erwünscht.

Auskunft erteilt Dr. Olaf Gaus (olaf.gaus@uni-siegen.de).

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) senden Sie bitte bis zum 11.10.2018 unter Angabe der Ausschreibungskennziffer 2018/FoKoS/WM/160 an das Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“, Weidenauer Str. 167, 57076 Siegen.

Weitere Informationen über das Forschungskolleg der Universität Siegen finden Sie auf unserer Homepage www.uni-siegen.de/fokos.

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Eingestellt: 12.09.18 | Besuche: 510

wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter "Digitalisierung und Lehre"

Kontakt: Kristina Lisek
Ort: 17489 Greifswald
Web: https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/stellenausschreibungen/oe... Bewerbungsfrist: 26.09.18

Im Projekt „interStudies_2“, Teilprojekt „Digitalisierung“ des Rektorats der Universität Greifswald ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines vollbeschäftigten

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters

befristet bis zum 31.12.2020 zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.

Das Greifswalder QPL-Projekt interStudies_2 strebt eine höhere Studierbarkeit und eine breitere Kompetenzentwicklung der Studierenden, aber auch eine weitere Professionalisierung in Lehre und Prüfungswesen an.

Arbeitsaufgaben

  • Erarbeitung einer gesamtuniversitären Digitalisierungsstrategie und des dazugehörigen Konzeptes für Studium und Lehre
  • Implementierung von Strategien zur Vermittlung und Förderung der Datenkompetenz (Data Literacy)
  • Beschreibung der didaktischen Formate, Bündelung von Lehrprozessen, Lehrwerkzeugen,
  • Lehrstrukturen und Lehrinhalten rund um Digitalisierung, Entwicklung von dazugehörigen Mustern und ihre Archivierung
  • Beratung und Begleitung von Lehrenden bei der Wahl und beim Einsatz von digitalen Medien und Lehr-Lernszenarien, inkl. mediendidaktischer Fortbildung
  • Konzipierung und Durchführung von Sensibilisierungs- und Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrende und Studierende
  • Zusammenarbeit und Kommunikation mit allen Projektbeteiligten, u. a. Mitarbeit im Beirat Digitalisierung
  • Dissemination der Projektergebnisse

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master). Bewerbende sollen einschlägige Berufserfahrungen (mind. 3 Jahre) im Bereich digitale Hochschullehre vorweisen.
  • Kenntnisse in Mediendidaktik und Erfahrung in Anwendung von E-Learning sind ausdrücklich erwünscht.
  • Weitere Voraussetzungen sind: sehr gute Englischkenntnisse, Flexibilität, strukturiertes und eigenständiges Arbeiten, Organisationsgeschick und Interesse an der Verwendung neuer digitaler Medien im Universitätsbereich.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht.

Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind, und deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag.

Bitte reichen Sie ausschließlich Kopien im Rahmen Ihrer Bewerbung ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Bewerbungskosten können vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen werden.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, akademische Zeugnisse, ggf. Verzeichnis der Publikationen) sind bitte -vorzugsweise per E-Mail in einer pdf-Datei- unter Angabe der Stellenausschreibungsnummer 18/Ma31 bis zum 26.09.2018 zu richten an:

bewerbung(at)uni-greifswald(dot)de

Universität Greifswald
Rektorat
Frau Kristina Lisek
Projektkoordinatorin interStudies_2
Domstraße 58a
17489 Greifswald

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Eingestellt: 30.07.18 | Besuche: 1155

Digital Academics Summit 2018 in Leipzig

Veranstalter: -
Ort: -
Start: Ende:
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Eingestellt: 07.05.18 | Erstellt: 03.05.18 | Besuche: 2278
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Call for Papers: Vom E-Learning zur Digitalisierung – Mythen, Realitäten, Perspektiven – Buchprojekt der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW)

„E-Learning ist tot, es lebe die Digitalisierung.“ So kann man wohl in einem Satz die aktuelle Diskussion um digitale Medien in der Bildung zusammenfassen, und in vielen gesellschaftlichen Bereichen ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Digitalisierung ist seit mehreren Jahren das neue Schlagwort. Es verheißt Offenheit, Modernität und die Beschäftigung mit den aktuellen und dringenden Fragen der Gesellschaft. Von der Wirtschaft über Politik und Recht bis hin zur Bildung – Digitalisierung erscheint in allen Bereichen aktuelle Notwendigkeit und wird dort nahezu unhinterfragt in Begriff und Konzept übernommen. Daher erscheint es besonders interessant, einschlägige Narrative im Zusammenhang mit dem Digitalisierungsbegriff offenzulegen und aus wissenschaftlicher wie praktischer Sicht zu diskutieren:

  • Mythen: Mythen der Digitalisierung berichten oft von automatischen Veränderungen, insbesondere in Diskursen um die technikinduzierte Disruption von Bildungsinstitutionen. Seither stehen Bildungseinrichtungen wie Hochschulen vor der Anforderung, sich zu Digitalisierung als Phänomen zu verorten, um nicht ewig-gestrig zu sein (was zugleich ausgiebige Abwehrreaktionen hervorruft). Aber was ist eigentlich „die“ Digitalisierung? Wovon wird gesprochen, wenn wir im Kontext Hochschule wie selbstverständlich den Digitalisierungsbegriff nutzen? Oder ist Digitalisierung eines von vielen „Plastikwörtern“ (Pörksen) und „Überredungsbegriffen“ (Reichenbach) aktueller Zeit? Und wer sind die Treiber gesellschaftlicher Entwicklungen rund um Digitalisierung? Vonnöten scheint eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Phänomen Digitalisierung und den damit verbundenen Diskussionen insbesondere in der Öffentlichkeit.
  • Realitäten: Was kein Mythos ist, ist in den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen Realität, so auch in Hochschulen. Doch welche Rolle spielt Digitalisierung tatsächlich in den unterschiedlichen Leistungsbereichen und Gestaltungsebenen von Hochschulen? Wie können Anforderungen oder Auswirkungen der Digitalisierung empirisch in Organisationen festgemacht werden? Was heißt Digitalisierung der Lehre – als einem Bereich, der strukturell durch mangelnde Planbarkeit und Standardisierbarkeit gekennzeichnet ist – auch in Analogie und Abgrenzung zur Digitalisierung der anderen Kern- und Unterstützungsprozesse der Hochschulen (Forschung, Verwaltung, Infrastrukturen)? Wie sehen einzelne Akteur*innen bzw. Gruppen (Studierende, Forschende, Mitarbeitende im sogenannten Third-Space) Digitalisierung in ihrem Alltag? Von Interesse sind damit auch Bestandsaufnahmen über digitale Medien in Lehre und deren Organisationsformen (z. B. in Form von empirischen Erhebungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz).
  • Perspektiven: Der gelegentlich angestimmte Abgesang auf die Bildungsinstitution Hochschule ist einerseits (zu) einfach, andererseits braucht es dringend neue Perspektiven im Zusammenhang mit Medien an der Hochschule. Zu fragen ist daher, wie solche Perspektiven auf Medien und Digitalisierung aus unterschiedlichen Fächern, fach-übergreifend oder mit Rekurs auf unterschiedliche, denkbare gesellschaftliche Formen aussehen. Angesprochen sind insbesondere Medienpädagogik, Fachdidaktiken, Informatik, Lern- und Instruktionspsychologie, Organisationssoziologie und angeschlossene Disziplinen. Diskutiert werden könnte z. B., wie Disziplinen unterschiedliche Zugänge zur Digitalisierung nutzen, welchen emanzipativen Wert sie ihr (nicht) zuschreiben und wie aktuelle und künftige organisationale Konzepte aussehen. Von Interesse ist zudem, welcheRolle wissenschaftlichen Fachgesellschaften hierbei zukommt.

    Darüber hinaus interessiert im Bereich Perspektiven, welche Auswirkungen die Orientierung an Digitalisierung auf aktuelle Forschungsansätze (BMBF-Initiative „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ bzw. Förderung von Forschung zur digitalen Hochschulbildung) hat. Ebenfalls von Interesse ist, ob/wie durch entsprechende Thematisierungsstrategien auch gesellschaftliche Wirklichkeiten geschaffen respektive Engführungen eines breiten wissenschaftlichen Diskurses erzeugt werden. Gleichzeitig hat Digitalisierung einen großen Einfluss auf Forschung selbst: Es werden kontinuierlich Forschungsprojekte lanciert, in denen digitale Medien beforscht und/oder genutzt werden (Machine Learning, Text/Data Mining, Künstliche Intelligenz etc.), um Erkenntnisse zu erzeugen und Erkenntnisprozesse zu verbessern. Die Zukunftsforschung würde an dieser Stelle wahrscheinlich danach fragen: Wo wird die Reise hingehen?

Ziel des Bandes soll es sein, Prozesse und Wirkungen der Digitalisierung in den Bereichen
(Hochschul-)Bildung und Wissenschaft besser zu verstehen und unterschiedliche Positionen
herauszuarbeiten. Als Herausgeber*innen des Bands „Vom E-Learning zur Digitalisierung –
Mythen, Realitäten, Perspektiven“ geht es uns um eine breite Sensibilisierung der Akteur*innen
in Hochschule, Medienforschung und Bildung, die sich weder auf einzelne Themen (wie
E-Learning oder OER) noch auf kleinere Gruppen von Expert*innen und Enthusiast*innen
reduzieren lässt (wie beispielsweise Instruktionsdesigner*innen oder Medienpädagog*innen). Wir fragen uns als Mitglieder, Vorstand und Editorial Board einer Fachgesellschaft
daher: Was heißt „Medien in der Wissenschaft“ heute – über diese üblicherweise in den
Tagungen und Publikationen der GMW thematisierten Bereiche hinaus – noch? Welchen
neuen Aufgaben der Akteur*innen müsste sich eine GMW heute stellen?

Beitragsformate
Folgende Beitragstypen mit inhaltlichen Schwerpunkten in den oben genannten thematischen
Blöcken (Mythen, Realitäten, Perspektiven) werden angenommen:

  • Theoretische Arbeiten und Reflexionen
  • Empirische Studien
  • Praxisberichte aus Hochschule, Wissenschaft und (Digital-)Wirtschaft

Die Beiträge können in unterschiedlichen Formaten eingereicht werden:

  • Wissenschaftliches Paper (ca. 5 bis 15 Seiten, max. 45.000 Zeichen mit Leerzeichen)
  • Dialogformate und Interviews mit aus Sicht der Einreichenden relevanten Akteur*innen
  • Stimmen aus der Praxis (darunter auch studentische Fallstudien/Stimmen, Autor*innentandems mit Studierenden)
  • hybride Formen, die auf Verschränkung mit dem Internet zielen (z. B. Blogs, audiovisuelle Beiträge)
  • journalistisch inspirierte und fiktionale Formate/Storytelling
  • „Rezepte“, so es denn welche gibt
  •  wechselseitige Repliken auf Beiträge von Kolleg*innen, Bezüge zu Praxen in anderen Fachgesellschaften etc.

Auch kleinere Beiträge sind willkommen, beispielsweise in der Form von Twitter-Zitaten bzw. Facebook-Posts oder Bilder von Digitalisierungsprozessen.
Alle Beiträge werden im doppelblinden Peer-Review-Verfahren begutachtet, wobei die Autor*innen für die Anonymisierung Ihrer Einreichung selbst verantwortlich sind.

Einreichung
Bitte reichen Sie eine kurze Ideenskizze im Umfang von 500 bis 1000 Zeichen für einen Beitrag
bis zum 31. Juli 2018 im Conftool unter https://conftool.phwien.ac.at/ (Rubrik „Abstract“)
ein. Bitte geben Sie das gewählte Beitragsformat an und ordnen Sie Ihre Einreichung
einem der drei Themenbereiche (Mythen, Realitäten, Perspektiven) zu.
Ihre vollständigen Buchbeiträge in deutscher oder englischer Sprache reichen Sie bitte bis
zum 31. Oktober 2018 in einer anonymisierten Fassung im Conftool ein. Wir bitten zudem
darum, das vorgegebene Template zu verwenden, das Sie unter folgendem Link finden.

Veröffentlichung
Alle angenommenen Beiträge für die oben genannten Formate erscheinen im Volltext in
einem Band des Waxmann Verlags in der Buchreihe „Medien in der Wissenschaft“. Der
Band erscheint in Farbe. Jedem finalen Beitrag muss ein Autor*innenporträt beigefügt werden
(700 Zeichen pro Autor*in).

Termine (Zeitplanung nach gegenwärtigem Planungsstand)
Mitteilung einer kurzen Ideenskizze: 31. Juli 2018
Einreichfrist für alle Beitragsformate: 31. Oktober 2018
Benachrichtigung über die Annahme: 15. Januar 2019
Abgabe der finalen, d. h. publikationsreifen Beiträge: 31. März 2019
Veröffentlichung des Herausgeberbandes: 1. Juli 2019
Bei Fragen zum Call for Papers und zum Herausgeberband schreiben Sie bitte eine E-Mail
an: herausgeberband@gmw-online.de.

Initiator*innen
Jun.-Prof. Dr. Sandra Hofhues, Jun.-Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs, Dr. Reinhard Bauer,
Jörg Hafer, Dr. Anne Thillosen, Dr. Benno Volk und Dr. Klaus Wannemacher im Namen des
Vorstands und des Editorial Boards der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V.
(www.gmw-online.de/).

Quellen:
Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V.
Stellenangebot
Eingestellt: 23.03.18 | Besuche: 1554

Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w) (zunächst befristet auf 3 Jahre, 50%, nach Möglichkeit Aufstockung auf 75%)

Kontakt: Frau Katharina Rost
Ort: 64289 Darmstadt
Web: http://www.mup.wi.tu-darmstadt.de Bewerbungsfrist: 22.04.18

Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w)
gesucht ab Juni 2018
(zunächst befristet auf 3 Jahre, 50% TV-TU Darmstadt, nach Möglichkeit Aufstockung auf 75% TV-TU Darmstadt)

Unser Profil
Wir sind ein international ausgerichteter Lehrstuhl, der zu Themen an der Schnittstelle zwischen Innovation, Personalmanagement und Technik forscht. Unser Ziel ist es, hohes wissenschaftliches Niveau mit Nähe zur Unternehmenspraxis zu verbinden. Wir bieten Ihnen die Einbindung in ein engagiertes Team, eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit, intensive wissenschaftliche und persönliche Weiterbildung sowie die Möglichkeit zur Promotion.

Ihre Aufgabengebiete
In Ihrer Forschung beschäftigen Sie sich wahlweise mit Fragestellungen der User Innovation (Was motiviert Endverbraucher, neue Produkte zu entwickeln, und was sind Erfolgsfaktoren solcher nutzergetriebenen Innovationen?), der Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunft der Arbeitswelt (Wie wird Digitalisierung die Arbeitswelt von morgen verändern?) oder der Robotik (Wie werden humanoideRoboter die Arbeitswelt von morgen verändern?). Basierend auf Ihrer Forschungsarbeit werden Sie mehrere wissenschaftliche Artikel zur Präsentation auf internationalen Konferenzen und zur Veröffentlichung in führenden Fachzeitschriften erstellen. Zudem unterstützen Sie die Gestaltung und operative Umsetzung einzelner Lehrveranstaltungen, die Betreuung von Studierenden und die Organisation des Fachgebiets.

Ihr Profil
Wenn Sie die nachfolgenden Qualifikationen mitbringen, sind Sie in unserem Team genau richtig und wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

  • Sehr guter Masterabschluss in BWL, (Wirtschafts-)Informatik, (Wirtschafts-)Ingenieurwesen oder Psychologie
  • Begeisterung für wissenschaftliches Arbeiten und empirische Forschung
  • Fundierte Kenntnisse der Statistik
  • Kommunikationsstärke in Wort und Schrift
  • Hohe Belastbarkeit und Flexibilität
  • Ausgeprägte analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • Fähigkeit zu eigenständigem und strukturiertem Arbeiten
  • Kooperationsfähigkeit und Freude an Teamarbeit
  • Vorteilhaft wären eine gewisse IT-Affinität, Vorerfahrung in der Finanzverwaltung und/oder Vorerfahrung in der Organisation von wissenschaftlichen Projekten.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 136 per E-Mail in Form eines pdf-Dokuments mit maximal 3 MB bis zum 22. April 2018 an:
Fachgebiet Marketing & Personalmanagement
Technische Universität Darmstadt
Frau Katharina Rost
E-Mail Katharina.Rost@bwl.tu-darmstadt.de
Web www.mup.wi.tu-darmstadt.de
Telefon 06151 –16 24465

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauenauf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

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